Ueber einige Diamidonaphtalinsulfosäuren. (Untersuchungen über isomere Naphtalinderivate IV)
✍ Scribed by Friedlaender, P. ;Kielbasinski, W. H.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1896
- Weight
- 263 KB
- Volume
- 29
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Ueber einige Diamidonaphtalinsulfosauren. (Untersuchungen iiber isomere Naphtalinderivate IV). (Eingegangen am 6. Juli; mitgetheilt in der Sitzung von Hrn. W. M a r c k w e l d . ) Es schien UDS von Interesse, zu ermitteln, in wie weit die Basicitat der einzelnen Naphtylendiamine durch den Eintritt von Sulfogruppen an verschiedenen Orten des Naphtalinkerns modificirt wird. Wir haben zu dem Zweck einige dieser Verbindungen niiher untersucht reap. neu dargestellt und geben nachstehend einige unserer Resultate. SO3 H 0. N. W i t t l ) erhielt diese Saure bei der Reduction von Congoroth mit Amrnoniak und Zinketaub und fibrte sie, ohne sie naher zu charakterisiren, durch Phenanthrerichiuon in ein Chinoxalinderivat uber. P. G r i e s s a) erwahnt sie kurz als Spaltungsproduct von Naphtionsaur+ azoderivaten. Wir erhielten sie aus Congoroth durch Zinn und SalzsBure. Reinigung durch Losen in heisaem Wasser, aus dem sie sich in feinen schwerloslichen weissen Nadelchen abecheidet. Wie zu erwarten liefert sie mit salpetriger Saure eine AzimidosBure (rothlichgelb), mit Dioxyweineaure eine Chinoxalinverbindung (gelbe Nadelchen) uoll geht beim Behandeln mit Natriumamalgam als a-Sulfosaure leicht und glatt in 1.2-Naphtylendiamin Schmp. 98.50 uber.
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