Ueber eine neue Säure aus den Mutterlaugen von Knallquecksilber
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1852
- Weight
- 87 KB
- Volume
- 84
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Ueber eine neue Siiure aus den Mutterlaugen von Knallquecksilber. C I o e z ") theilt folgendc Angabeii init uber eine eigenthumliche Saure in der Mutterlauge , welche ubrig hleibt, wenn Salpetersaiire a d Weingeist hei Gegenwart von salpetersaurem Quecksilber einwirkte , und das Knallquecksilber sich abgeschieden hat. Zur Darstellung dieser Saure shltigt nian die Multerlauge niit kohlensaurem Iialh , und destillirt das Filtrat im Wasserbad. Das Destillat enthiilt Aldehyd , Salpeteriillicr , Ameisenather und Essigather ; im Dcs[illalionsgefiik bleiht ein schwarzer Riickstand von Syrupconsistenz , der nach Caramel riecht und ails inehreren Substanzen bestelit. Er entlidlt vie1 salpetersauren und ameisensauren Iialk , etwas essigsauren Kalk und eine gewisse Menge von dem Kalksalz der eigenthiimliclien Sailre. Ueberltifst inan diese Fliissigkeit der freiwilligen Verdunstung, so biltlet sich eine kryslallinische, aus Kalksalzen bestehende Masse ; der aufgeliist bleibcndc salpetersaure lialk wird abgegossen and tler voii der krystallinischen Masse aufgesogene durcli Waschen derselben niit Weingeist en1 fernt. Nach dem Liisen der kiystallinischcn Masse in Wasser setzt man eine zur Fallung des Iialks gerade zureichende Wenge Oxalsiiure zii, und destillirt aus dem Filtrat die Anieisensiinre rind die Essigsiiurc ah , wo in) Destillationsgefiit eine syrupartige , brlunlich gefiirbte, stark sailre Flussigkeit bleibt, die man niittelst mit Salzsaure ausgewaschencr Tliierkohle mtftirben kann. Diese Siiure wird wiederum wit lialk uerbunden , und das Kalksalz dorcli wiederholte Iryslallisation gereinigt. Es gleicht tlein niilchsauren Kalk iiiitl biltlet, 11 ie *) Compt. rcnd. XXXlV, 364.
LXXX, 38).
**) Chemiech-pharmaceutischea Centralblrtt, 1852, 41T.
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