𝔖 Bobbio Scriptorium
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Ueber eine der Schwefelsäure entsprechende Chlorverbindung des Schwefels

✍ Scribed by Rose, Heinrich


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1838
Weight
924 KB
Volume
28
Category
Article
ISSN
0365-5490

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✦ Synopsis


Bole, &&er sine dcr SchroefelsZure reibte Krystrllle der rholubenoctaedrischen Form mi, ohne dafs man UIII sie heram in dem Oele Krystalle entatehen siihe. Durch Liegen an der Luft echon undurchsichtig gewonleiie Krystallt h e n keine andere Einwirkung erkennen, ole dafs sie sich gleiclisam mit einem Netze umgebeo, ds ob das Oel den einen Theil des Krystalls aufgeliist und angefremen, den andern dagegen nnangetrsteb gelassen habe. An kluflichen Schwcfelblumen lietu sich keine Veranderung bemerken. Urn zu untersuclren, in welcher Form der Schwefel bei seiner Ausscheidilng auf naisem Wege sich reigt, wthlte det Verf. die Zersetzung des untcrschwetligsauren Natrons durch Saure; er fand, dafs der Schwefel auch hierbei in eeinem rithen Zwtande aurgeechiedea wird. Er bildet, nach der Concentration der Losung, grohere o3er kleinere Kugeln , die nnter Waseer liingerc Zeit ihren ziihen Zuitand beibehaiten, an der Luft und mit Ocl aber thnliche Erscheinungen darbieten, wie die Schwefelblnnien. ( P o g g e n d o r f f ' r Aiiualen Bd. XLII. S. 468.) Ueber eine der Schwefelsiiure entsprechende Chlorverbindung des Schwefels; voa Heinrich Rose. Vor einiger Zeit hat rler Vcrf. xu wigen geaucht, dab bci der EinnirkuagdesChlorgases aufSthwefe1 uud einige Scbwefelmetalle eine der schwefiigen Saure eutsprechende Chlorverbindung entsteht, (lit lurch Behandlung mit Waseer iri 8rlrsHure, Schwcfelsiiure und in uoterschwdiige SIure eerfallt '1; da diese Chlurverbiudurig nur in Verbiadung mit Schwefel und einigen --*) Aoual. der P b m . Bd. XXVlI S. 18%. mtspecheacie tSfero&uag dee &httyfiiZa. 286 Chlormetalleii zu eristiren scheint , so war ee wahrscheinlich, dafs eiiie hohere, der Schnefelslure andoge Chlorverbindnng des Schwefelr mch weniger im imlirten Zuatrnde dargestellt norden konnte, anmal da die derselben entoprechenden Chlervcrbindurigeii dea Chrome, Wolframs nnd Moiybdiins nur in Verbind~ng mit den h e n analog zusammengcseteten s3oren bestehen litinnen. Wenn man in gewiihnlichen ChlorechwefeI (SCI 0 t h vielmebr SCI, + 3 S) die Dampfe der wasserfreien Schwe felraure leitet , wiihrend derselb durch eine Fro6tmiechuag umgeben ist, so werdeii sie in grofser Menge absorbirt, wabd der Cblonchwefel in der KCIte our eine braunere Forb am nimmt, die aber meistens nmh W Stuiiden wieder veroehwindct, wenn die Fliissigkeit in der Kate bei Ausachlufsl derLuft aufbewahrt wird. Wena die Meogc der absorbirten Schuefelsaure zu betriichtlich und im Uebermaafse verhanden ist, 6~ bleibt die Fliissigkeit braun. Es entwickelt sich hierbei, w e m die Temperatur unter Oo bleiM, keine echwellige S u r e ; die Fliiaaigkeit if& rleo ah sine Auflosung der wasserfreien Schwcfelgure im Chlorsdhwefel, SCl, 5u betrackten, oder wenn die-8er fir eine Aufliisung van Schwefel in einem hoberen Schwefelchlorid , SCI,, angesehen wird , so kann letzteree Schwefel nnd Schwefelsiiore zugleich aufgeliist enthalten. Da der Chlorrcbwefel, SCI , durch Aufnphmc von Cldorgaa , eine eben M brrune Farbe erhtlt, wie durch wasserfreie Schwefelrhre, 50 kann man vielleicht nnnehmen, dafs die Schrefelsaure dem CMorschwefel Bchwefel entziehe nnd d a t olro die Auflosung dro babere Schwefelchlorfd, 5 C I , , uod schweflige Siiure eiithalta Beim Beginn der Operation t n t e n die Dhupfe des Chlacechwefeh oft in den Bal m der Ketorte niit Schrefelsiiure, pad bilden dann blaue Tropfeu ond Streifen, die aber, bei stiirkerer Entwickelnng der wasserfreien Schwefelsaure w i d e r wew schwinden. entsprechsnde Chforrstbindung deo Schwufefs. I%$ Die Verbindung kiinnte hiernach ein der Bcbweklulurs entsprechendes Schwefelchlarid aeyn , enblanden dadurch, dafs der Ochwefeleaure Sarierstoff durch den Schwefel de8 Chlorschwefelr entzogen urid echweflige Saare gebildst wurde. Aber nur eine quantiirtive Untereuchung konnte entscheiden, ob die Verbindung ein reines Schwefelchlorid sey, odor noch, was wahrscheinlieh war, unrcrsetatc Fchwefekiure entbielt.


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