Vor einiger Zeit hatte iclr Gelegenheit, rnich eiogehend mit d r r Sch~~efelsiirirebes~inimurig nocli d e r 1 5 e n z i d i i i m e t h o d e zu beschiiftigen I). Neuerdiiigs 1-on riiir :ingestellte Versuche zeigten, d:iss sich Benziiliii nicht nrir ziir I~cstiiniriung d e r Scliwefeleilure eignet,
Ueber ein neues Verfahren zur Bestimmung der Cellulose
✍ Scribed by Zeisel, S. ;Stritar, M. J.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1902
- Weight
- 303 KB
- Volume
- 35
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
der iibrigen im Molekiil befindlichen Gruppen; sie scheint am schwlich-&en zu sein, wenn die beiden ersten Valenzen an dasselbe Kohlenstoffatom gebunden sind, z. B. beim Acetoa und Benzaldehyd, a m starksten bei dem sogenannten Briickensauerstoff, z. B. Dimethylpyron ernd Cineol. Zur weiteren Discussion der Frage nach den Beziehnngen zwischen Basicitat und Vierwerthigkeit, Begriffe, die, wie aus der Existenz von Dibromadditionsproducten hervorgeht'), keineswege mit einmder identisch sind, sind noch weitere Experimentalunterwehungen nothwendig, die hoffentlich auch ein Licht auf die Bereehtigung der oben ausgefiihrten Hypothese iiber die Constitution der Sauerstoffsalze werfen wird 2).
Es ist mir eine angenehme PAicht, Hrn. Prof. A b e g g fiir die wsrrthvollen Rathsehlage, die er mir bei der Ausfiihrung dieser Arbeit ertheilt hat, meinen aufrichtigen Dank ausznsprechen.
B r e s l a u , Pb~sicalisch-ehemische Abtheilung des chemischen h irersitatslaboratoriums.
182. S. Zeisef und M. J. Stritar: Ueber ein neues
Perfahren zur Beatimmung der Cellulose.
( 1-0 r 1 % u fi g e M i t t h ei I un g.) [Ans dem chemischcn Laboratorium der Hochsehule fiir Bodencultur in Wien.] ron Hrn. C. Ncuherg.) Gelegentlich einer ror etwn zwei Jahren begonnenen Untermcbung iiber die incrustirende Substanz des Holzes, iiber deren Ergebnisse spater berichtet werden soll, hat sich nns, wie vorber schon Anderen, der Mange1 einer bequemen und zugleich hinreichend genauen Methode der Cellulosebestimmung fiihlbar gemacht.
Von den bisher in Vorschlag gebrachten zahlreichen Methoden Bannte fiir unseren Zweck nur die von F r a n z S c h u l z e s ) angegebene in der von H e n n e b e r g ' 1 herriihrenden 3lodifieation in Betracht kommen.
(Eingegangen am 17. MZrz 1902; mitgetheiit in der Sitzung 1) R:ieyer und V i l i i g e r , 1. c. S.2694. 2) Die wshrend der Correctur erachienene dritte Abhandlung von Baej e r nnd Villiger (diese Berichte 3Z. 1201) scheint den Giiltigkeitsbereieh dcrselbcn nicht wesentlich einznschrknken. 3 , Beitrag zur Xenntniss des Lignins u n d seines Vorlrommens im Pflan-renk8rper. Rostock 1850. Chem. Centralblatt 1851, I, 321. 4, Ann. d. Chem. 146; 130.
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