𝔖 Bobbio Scriptorium
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Ueber ein abnormes Tribromderivat des Pseudocumenols. III

✍ Scribed by Auwers, K. ;Avery, S.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1895
Weight
700 KB
Volume
28
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Ueber ein a b n o r m e s T r i b r o m d e r i v a t des Pseudooumenole. III. (Eingeg. am 14. November.) C o n d e n s a t i o n s p r o d u c t v o n D i b r o m p s e u d o c u m e n o l b r o r n m i t D i m e t h y 1 a n i li n. CgBra. OH(CH&CHa. N (CH& CsH5 B r Wenn man benzolische Liisungen a7uivalenter Mengen von Dibrompseudocumenolbrom und Dimethylanilin rnit einander vermischt, 80 beginnt in der Ralte nacti einigen Minuten, beim Erwarmen sofort die Ausscheidung feiner Krystalle, welche das Additionsproduct beider Componenten darstellen. Die Ausbeute ist annahernd quantitativ. Ein Ueberschuss von Dimethylanilin andert nichts an der Reaction. Beispielsweise wurden aus 11.5 g Bromkorper und 3.6 g Dimethylanilin 13.5 g reines Product erhalten = 92 pCt. der Theorie. Tragt man das Tribromderivat in einen Ueberschuss kochenden Dimethylanilins ein, so farbt sich die Masse violet. Es wird etwas bromwasserstoffsaures Dimethylanilin gebildet , das Hauptproduct bleibt aber auch in diesem Falle der durch Addition entstehende Kijrper. Die Substanz ist nach dem Abfiltriren und Waschen mit Benzol und Wasser rein. Aus siedendem Eisessig erhalt man sie in schiinen, glanzenden, blatterigen Erystallen, die laugsam erhitzt bei 226-2300, rasch bei 234-2360 schmelzen. Bei etwa 240° wird Gas entwickelt und die Substanz schwarzt sich.


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