C he m t e o n d p h a r m a c e a t is c h c C h e m I e i n s h es o n d e re. Ueber die Zusammensetzung der Rhodizonsaure ; von M. C J. Thaulow. Die bei der Kdium -Darstellung erhaltene, bekannte schnarze Masre wurde mit starkern Alkohol anhaltend ausgewaschen, bis der Alkohol niclit inelir alkal
Ueber die Zusammensetzung und Entstehung der Rhodizonsäure
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1861
- Weight
- 783 KB
- Volume
- 118
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
187 Vorstehende Versuche beweisen, wie ich glaube , dafs aus der Krokonshre, €&HzOs, welche zwei durch letalle vertretbare Wasserstoffatorne enthalt, durch Aufnahnie von i At. Sauerstoff und 3 Mol. Wasser eine Saure sich bildet, in deren Molecul drei basische Wasserstoffatome enthalten sind. Aus der zweibasischen Krokonsiiure entsteht die dreibasische Leukonslure , dereri Formeln typisch ausgedruckt sich wie nachstehend gestalten : Krokonsaure Leukonsaure 2. Ueher die Zusammensetzung arid Entstehung der Rhodizonsdure ; von Demselfien. Aus der bei der Kaliumbereitung als unangenehmes und gefahrliches Nebenproduct stets auftretenden sogenannten ,,schtvarzen Masse'' erhlilt man bekanntlich clurch wiederholte und abwechselnde Behandlung rnit Alkohol, wasserigein Weingcist und Wasser, unter vorsichtigem Zusatz einer Saure, ein tief rothes, irn feuchten Zustande fast salbenartiges Pulver, welches von B e r z e l i u s und W o h l e r euerst beobachtet, von H e l l e r *) in etwas grokerer Menge dargestellt und als das Kalisalx der ,, Rhodizonsaure " unterschieden wurde. Schon L. G m e l i n fand, dafs dieses rolhe Pulver beim Verdampfen seiner wasscrigen Losung an der Luft in das von ihm entdeckte krokonsaure Kali ubergehe. H e l l e r glaubte aus seinen in mehrfacher Bedehung mangelhaflen analytischen Versuchen schlieken zu konnrn, *) Diese Aniialen XXIV, 1.
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Die von B r a c o n n o t cntdeckte Boletsuure und Pilzsiiurc fanden sich nicht. Die erste bildet mit Eisenoxyd ein unliisliches Sale, und mit Kali ein leicht liisliches, die zweite ist Eerflieslich, unlrrystnllisirbar und bildet Verbindungen, die nocli liislicher sind, als die der Bolets.