In einer friiher \*\*) gemachten ersten MitLeilung zeigte ich, dafs die fliissigen Sauren von constantem Siedepunkt, welche durch Destillation wiissariger SIuren von sehr verschiedener Concentration unter dem gew6hnlichen Luftdruck erhalten werden, nicht als bestimmte chemische Verbindungen von Siiu
Ueber die Zusammensetzung der wässerigen Säuren von constantem Siedepunkt
✍ Scribed by Roscoe, H. E.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1860
- Weight
- 681 KB
- Volume
- 116
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Es ist wahrscheinlich, d a h dieser Stoff nachstenswie Tyrosin und Leucinauch im Organisrnus angetroffen wird; e r entsteht wie diese beiden aus den Protelnsubstanzen durch Iiochen mit Sluren und bei der Faulnifs, denn es ist wold anzunehmen, dafs e r sich schon bei der Faulnifs der Bierhefe gebildet hat, sich in dem sogenannten Pseudoleucin schon fertig vorfand und durch die Destillation von dem letzteren nur getrennt wurde.
G r e i f s w a l d , 1. August 1860.
Ueber die
Zusammenset,zung der wasserigen Sauren von constantem Siedepunkt j yon H . E. Roscoe. (IZierzu Pigur 5 bis 7 iiuf Tafcl I.) Es wird noch sehr allgemein angenommen, dafs eine Fliissigkeit, die ohne Veranderung in ihrer Zusammensetzung bei einer bestimmten Temperatur siedet , eine chemische Verbindung sei; obwohl diese Annahme sich weder auf theoretische Betrachtung, noch auf practischt? Erfalirung stutzt. Wenn ein Gemisch mehrerer Flussigkeiten siedet , so werden im Allgemeinen die Bestandtheile in einem anderen Vcrhaltnifs im Darrrpf enthallen sein, als in der siedenden
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