Ueber die Zusammensetzung der Manganerze und das specifische Gewicht derselben und der Manganoxyde überhaupt
✍ Scribed by C. Rammelsberg
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1865
- Tongue
- English
- Weight
- 589 KB
- Volume
- 200
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
DER PHYSIK UND CHEMIE. B A N D CXXIV. I. Ueber die Xusainmensetxung der Jfanganerxe und das speca3sche Gewicht derselben und der jllanganoxyde iiberhaupt; von C. R a m m e l s b e r g .
n e r Grund, weshalb das natiirliche Manganoxyd, der Braunit, nicht die Form des Eisenoxyds (Eisenglnnzes), und das natiirliche Manganoxydoxydul, der Hausmairnit, nicht die des Eisenoxydoxyduls tM.igneteisens) hat, wird eritweder in der Heteromorphie der Oxyde oder in der Constitution gesucht, insofern der Braunit =Mn Mn der Hausniannit = Mn2 Mu gedacht wird. H e r m a n n hat diese letztere Ansicht vertheidigt, und G. R o s e hat ihr kiirzlich eberifalls deu Vorzug gegeben I ) . Das Verhalten des Braunits und des Hausmanilits gegen Salpetersaure ist gnnz gleich dem des kiinstlich dargestellten Manganoxydes und Oxydo\yduls; alle diese Kijrper zerlegen sich in Manpnoxydul, welches sich auflost und in Maogansuperoxyd, welclits zuriic kbleibt. Es ist aber einleuclitend, dafs hierin kein Beweis fur die Constitution beider Oxyde Iiegt, da das (kiiusiliche) Mai)gnnoxyd sich direct mit Sriuren (2. B. Schwefelsaure) zu Salzen verbindet. Ob Braunit und Hausmannit Verbindungen von Oxydul und Superoxyd sind, wird sich factisch entscheiden lassen, sobald der eine oder der andere Bestandtheil theilweise durch einetr isomorphen Koryer vertreten wird, weiI
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