𝔖 Bobbio Scriptorium
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Ueber die Zersetzung der Anilbrenztraubensäure durch Wasser

✍ Scribed by Böttinger, C.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1877
Weight
342 KB
Volume
10
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Die grijssrrc. hic~iigc rntspicht ca.. 50 cc. halb normalei., die lileinstc. 50 Co. zwanzigstel normaler Pernianganatliisung. Die eine oder andere Probe ist wohl hundert ma1 benutzt, und giebt inimer noch zuverliissige Resultate. 388. C. B o t t i n g e r : Ueber die Zersetaung der Anilbranatranbensanre dnrch Wasser. (Mitgetheilt ails delu LsLor:itorinm des Polytcchniliums.) (Eingegnngsn am 25. Juli.) Irn achten Hefte der Berichte dieses Jahres habe ic11 iiber eirien ICiirper berichtet, welcher entsteht, wenn iitherische Losungen von Brenztraubenskure und Anilin auf einander einwirken. Ich linde es jetzt zweekmlssig, diesen Rorpcr zu benennen unil miichte dic Bezeichnung Anilbrenztraubens~ure vorschlagen. dem Korper saure Eigenschaften zukommen, eiifolge die Constitution CH, ---C -.-C O O H Tch liabe grzeigt, dass dass er den Analg~cn besitzt und dass er d'arch \V':tsscr iii einer eigenthiimlichen Weise vcr-Indert wird. Als Produkt dieses Prozesses habe ich einen Kiirper bcschrieben, welchem wahrschrinlich die empirische Zusammensetznng der Bnilbreiiztraubensa~irc zukommt , den ich jedoch damals ebenso wenig wie jetzt in reinem Zustande ge\vinnen konnte. Die Beobncliturig und Verfolgung einer Eigenschaft dieses Procluktes setzte midi indessen in den Stand, Substanzen zu gewinrien, wrlche die Endglieder einer gusserst interessanten, Zersetzung sind und in reiuem Zustande gewonnen werden kiinnen. Ich erlaube mir daher der Gest~lldchaft meine Erfahrungen mitzutheilen. Dampft man die wasserige Liienng der ~inilbrenrrr;itibc!ns8ure aid dem Wassarbade ein, so nin~mt man eiFen anilinartigen Geruch wahr. Die bis zinn Syrup eingeengte Fliissigkeit schride! i i i i r w e n i p Ocltropfen ab, melchc beim Erkalten harzartig erstnrren. Ans dem erkalteten Syrup krystnllisiren alllniilig weisse, meiclie Massen, welche sich durch ihreii bohen Schmi~l~pun!it von der hIuttersubstaiis! untrrscheiden. Die Reinigung dieses litirpcrs~ welcheni ein Harz innig anhaftel. gelingr nicht. Die Sltbstanz l i i ~t sich Ieiclit in kaltcni, spielcnd in heissem Wasser. Die heisscn wiisaerigen Liisiii:g.;ln werderi iiieist im iiberslttigten Zustande grwonnen, da der Syrup nach drr Bildung eines Krystallflitterchens beim Schiitteln 1 1 1 einem wrichtsn Rrei er,starrt. Znr Rt.inig!ing wurrtc die SuGstanz d u w h Auslii-ritc!r aiif portisen 1'i:ttten von der Muttt~rlangc getrcnnt.


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