SO Vebzr die Eincuirkung der scicoejel&en Sliure ouf Stahl. eeschlasseaem W w e r jedeafalls bei einer gewissen T e m p mtur eintreten miibte. Dieser Umdtead ist jedocb oom VerE nicht briickeicbtigt. (Hermb No. 6.
Ueber die Verfertigung der feinen Schneidewaaren aus Stahl
✍ Scribed by William Nicholson
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1804
- Tongue
- English
- Weight
- 747 KB
- Volume
- 17
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
I n der Kindheit der menrchlichen Gerellfchaft tiediente man fich der IiZrtefien Steine und Hijlzer zu fchneidenden loftrumenten, uhd noch jetzt d i m e n fie dazu manclien rohcn Viilkern. Darauf des ](upfers, das rturch beigcfchmelztes Zinn gehiirtct w u r d e ; manchcrlei Waffen daraus kann man in Waffenund Kunfti'ammlungen ooch jetzt finden. Zulettt endlich des Stahls, theils des nat;irlichen, d e r u n m it t e 1 bar a us d en h.1 i n ern g e Tc h rn el z t w u r cI e, theils des durch Cementatian aus weichem Eifen verfertigten. Durch Hiirte verbuntleo mit Haltbarkeit verdriingte diefer mit Recht alle andere Materialien, und feitdem ilt die Verfertigung d e r fchneitlenrien \ I erkzeuge aus Strrhl eine d c r erfton und nothwendigfien Ki~ofie in der inenfchlichen Gefellfchaft. Welche Stahlart fich zu den verfchiedenen Werkzeugen , zu Feilen, Itleifsela, Ssgen , Sche-*) Aus deCTen Journnl of nut. phil.., Val. 4, p. 127 f., und Vol. 1 , p. 468 und 368.
d. H. f 454 1 ren, den zalillofen Arten van Meffern, und To weit e r , a m behen eignet, und wie fie zu behandeln ifi; urn Werkzeuge von d e r grijfsten Gilte zu geben, 12fst fich am befien, ja fdft allein, von Stahlarbeitern felbft erfahren, die ihre Kunft 'durch Benutzung ihrer Erfahrungen und durch Nachdenkerl zu vervollkommnen gelucht haben. Manche Methoden werden zwar getleim gehalten, i m Ganzen aber wird der Gelehrte cine liberale Denkungsa r t , und h1anner finden, die, was fie wiffen, wifsbesierigen Gelehrten gern mittheilen, To weit es nur die Umfiande erlauben. Diefees habe ich voc kurzem wieder bei dem durch feine vortrefflichen Stahlarbeiten beriihmten Hrn. S t o d a r t,'arn Strande, gefunden. Was e r m i r mit d e r grijfsten Bereitwilligkeit von feeinen Einfichten und Erfahrungen mitgetheilt h a t , fetzt midi in den Stand, folgende Belehrungen i i b w die Kunft, feine Schneidewaaren aus Stahi zu verfertigen, ijffenllich bekannt zu mactien. CVie es fcheint, ift man jetzt allgemein darilber einverftaiiden, tlals, befonders zu den feinen Schneidewaaren und zu allen Arbeiten, bei denen kejn Anfchweilsen natiiig ift , d e r GujsJinld a l l e n andern St.ihIarten vorzuziehen ill. Herr S t o d a r t bedient fich der Stangen, die mit €1 u n t s m a n bezeichnet Gnd, ohne doch behaupten zu wollen, dafs fie von beflerer Giite, als die aus d e r LValker'Cchen untI urillerrl Fahriltcn wzren. Er und antlere verfiandige Kiluftler beklagen fich indel's fehr, dds
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