Ueber die Säuren des Holzessigs und den Zusammenhang derselben mit den sogenannten Holzölen
✍ Scribed by Krämer, G. ;Grodzki, M.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1878
- Weight
- 368 KB
- Volume
- 11
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Ich bemerke noch, dass es mir unter ganz denselben Verhiiltnissen wie die beim Indigo eingehaltenen waren, nicht gelungen ist, die Dichte des Isatindampfes zu bestimmen, d a dieser Kiirper nur unter totaler Zersetzung vergasbar ist.
Wieuer Universitiits-Laboratorium, 25. Juni 1878.
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. 0. Rramer u. M. G r o d z k i : Ueber die Sauren des Holzessigs nnd den Zusammenhang derselben mit den sogenannten Holzoleo. (Vorgetragen in der Sitzunq von Hrn. Krimer.) Am Schluss unseres in diesen Berichten IX, 1920 veriiffentlichten Artikels iiber den rohen Holzgeist haben wir es als miiglich hingestellt, dass man die dem Xylol und Cymol entsprechenden intermediiiren Korper durch Condensation von Aldebyd und Aceton bez. Methylathylketon erhalten kiinne. Alle von nns in diesem Sinne angestellten Versuche, trotzdem sie nach jeder nur denkbaren Richtnng variirt wurdeu, sind indess erfolglos geblieben und es ist uns nicht gelungen ein auch nur irgendwie mit den Eigenschaften der fraglichen Kiirper iibereinstimmendes Produkt zu erzielen. D a wir die Frage auf diesem Wege ihrer Liisung nicht nliher fiihren konnten und auch alle weiteren Bemiihongen , die Natur der Zwischenkiirper aufzuklaren, scheiterten, so versuchten wir iiber die Muttersubstanzen, also die den Ketonen entsprechenden Sliuren, ein klares Bild zu gewinnen. Unsere urspriingliche Meinung, dass es lediglich Siiuten der gesiittigten Reihen seien, die eich a n der Bildung jener Kiirper betheiligen, war j a schon dadurch erschiittert worden, dass der von C l a i s e n 1) zuerst beschriebene Riirper, der durchaus die Natur einee Retons zeigte und dessen Analyse auf die Formel C,H,O hindeutete, offenbar als eiu ungesjittigtes Keton, etwa Methylallylketon aufzufassen war. Es lag daher nahe, auch ungesiittigte Sauren in den Muttersubstanzen als vorhanden anzunehmen. Der Versuch hat diese Vermuthung in zufriedenstellender Weise bestlitigt *). Auf die hiiher siedenden SBuren des Holzessigs lenkte unseres Wissens zuerst A n d e r s o n 3) seine Aufmerksamkeit. Derselbe stellte fest, dass aus den einzelnen bis i i b e 160° siedenden Fractionen durch partielles Ausfallen mittelst SilberlGsung Sslze zu erhalten waren, deren Zahlen rnit Sicherheit die Gegenwart von Propionsaure und Butter-1) Diese Berichte VIII, 1258.
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