Ueber die Spaltung des Kohlenoxyds und das Hochofengleichgewicht
β Scribed by Schenck, Rudolf ;Zimmermann, F.
- Book ID
- 102778371
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1903
- Weight
- 943 KB
- Volume
- 36
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
No coin nor oath required. For personal study only.
β¦ Synopsis
wird, bisher nur bei der Einwirkung von basischen Verbindungen, wie Piperidin ' ) und Dimethylamin bezw. Dimethylanilinz), bekannt geworden. Ausserdem ist die hier ermittelte Thatsache, dass Chlor nicht allein bei der sogenannten BPerchlorirunga, d. h. bei Anwesenheit der stlirksten Uebertrager, andere Substituenten serdrangt, interessant, und endlich scheint der Umstand, dass Chlor im Stnnde ist, im Benzolkern wohl Brom, nicht aber Jod zu verdrgngen, weitere Ausblicke z u gewlihren.
240. R u d o l f S c
h e n c k und F. Zimmermann: Ueber ,die Spaltung des Kohlenoxyds und das Hochofengleichgewicht. [Mittheilung aus dem chemischen Institut der Uniyersitiit Yarburg.] (Eingegangen am 4. April 1903.) Die Spaltung des Kohlenoxyds in Kohlenstoff und Kohlendioxyd ist von den franztisischen Chemikern*) des Oefteren zum Gegenstand der Untersuchung gemacht worden. Zuletzt hat sich Hr. B o u d o u a r d ' ) in einer Reihe von Abhandlungen mit dieser interessanten Prage be-Bchaftigt. Er hat gezeigt, in welcher Weise die reversible Reaction 2co 41% c + COa, bezw. das Gleichgewicht zwischen Kohlenmonoxyd, Kohlendioxyd und Kohlenstoff von Temperatur und Gasconcentration abhangig ist, und hat Angahen iiber die Bedingnngen gemacht, unter denen die Spaltung des Rohlcnmonoxyds besonders schnell erfolgen soll. Die Gegenwart der Oxyde von Eisen, Nickel und Kobalt soll die Reaction begiinstigen. Diese Angaben stehen im Widerspruch mit denen anderer Beobachter, welche fanden, dass die M e t a 11 e die Reaction herbeifiihren.
π SIMILAR VOLUMES
Mait kennt seit lange die reducirende Wirkung., wrlche das Kolilenoxyd bei Rothgluth auf die Eisenerzt? ausubt. Man \*) Im Ausziig aus Comptcs rendus 33, 28.
Das Bindungsvermogen des Kupferchloriirs fur Kohlenoxyd beruht zufolge der Untersuchung von Manc ho t nnd F r i e n d l) auf der Entstehung der dissociabeln Verbindung CuC1.C0.2H2O, in der an die Stelle von Wasser auch Ammoniak oder eine organische Base wie -4;ilin, Toluidin u. a. treten konnen. Wie
ben, wie es mit den wlgbaren Atonieu der Fall ist; wcnigstens verspricht uns die Thennoclieinie nocli verborgene Verwandtachaftsgcsetze aufzudecken. VIII. Ueber (lie t%rbrennungscviirmc? cles Kohlensto ffs cind des KohZeizo.t?y~Es; &:on E l e l m e n . ( Cornpt. rend. T. XL p . 346. ) --B e i Mitthe