Ueber die Schwefelnaphthalin-Säure
✍ Scribed by Herr Faraday
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1826
- Tongue
- English
- Weight
- 341 KB
- Volume
- 83
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
Das Sesquicarbonat des Natrons iR khon von Hrn. R. P h i 1-1 i p s auf liunRlichem Wege dargertellt und unterfucht worden (J. of Science T. VII. p. 297) ; frulier aber noch YOU B e r t 11 o I I e t (Rlem, #Arcueil T. XI. p. 47j).
IX.
Veber die Schw~felntrplit fialiti -Siiure; v o n Herrn F A R A D A Y "1, Hr. F. hat kiirzlich der K. Ge~clll'clinft zu London eineii Aufhtz mitgetheilt , in welcliem er zeigt, dds, !Venn Scliwefclhuro un3 Naphtliilliiie **I aufeinander *) Journ. of Sc. N. XLL 181. *' ) Die StibRanz , welclie man gegenwlrtig Naphthaline nennt, und die bei der DeRillation des Steinkohleiitlieers gelyonnen w i d , ill. wie es kheint, zuerR von Hrn. G a r d e n vorliufig unterfuciit und befchrieben worden (Ann. of Phil. XV. 74). NichRdem hat Hr. Dr. T h o m s o n einige analytifche Verfuche mit derfelben angefiellt, wodurch fich ergeben baben foll, dafs lie aus drei Atomen Kohlenltoff und ZW8i Atomen Waflerfioff, oder aus ainern Atome 6lbildendem Gale und @inom Atorne KohlenRoff beltehe (Ann. of Phil. XVI. 8 j). Die ntiheren Angaben t b e r diefe Analyfe find aber niclit belannt gemachr. AW a~isfiil~rliclilten wurde diere SubRanz ii:defs wa Hru, 4 i d d , PrrfeO; der Chemie zu Oxlord, unter[ucht? welcher diefelbe aucb mIt dem Namen Naphthaline belegte. Er itellte diefelbe dar, indem er den Steinkohleotheer, Welcheo man bei der Bereitung des Sreiukohleagares gewinnt, durch ein gliihendes eifernes Rohr hindurchleitete. Dabei erhielt e r in der Vorlagc zuerfi eine wiiffrige, aminoniakalifch riechende, braune, theerartige Fliiffigkeit und darauf eine concrete Stib. fianz, als weifsen Schnee, der fich an den Winden der Re-toFte zu krjftallin$icben Flockeii verdichtete und in folclier Menge ecfchien, dafs er die Rtihre faR verfiopfte. Diefe Subh n z fiellt die Naphthaline dar. So gewonnen. hat die Kap11: thaline eines Rechenden ar9matifchen Gefchniack, und einen aromatifchen,, der NarciIie ihnlichen Geruch , lirst fich im reinnen Zullande und zerrieben, weich uiid stwas 81ig aoliihlen, ifi vtillig weifs und von eiiiem Glaoze !vie Silber. Jhr fpecififches Gewicht ift grlifser a h das des Waflers, uud illre Verdampfbarkeit , bei gewtihnlicher Temperatur, geringer als die des Kamphers. Erhitzt fchmilzt fie, kommt bei q100 F.
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