Ueber die Rinden der Meteorsteine
β Scribed by von Reichenbach
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1858
- Tongue
- English
- Weight
- 493 KB
- Volume
- 180
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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β¦ Synopsis
In ineiner letzten Mittheilung (1V) ') ist auseinandergesetzt, welche Beschaffenbeiten der Rinde der Meteoreisenmassen zukommen, heute wiinsche ich eine Betrachtung iiber die der Meteorsteine folgen zu lassen. Wenn gleich beiderlei Aerolithe vollstandig in einander iibergehen und nicht schnrf getrenut werden kijnnen, so treten doch da, wo die eine oder die andere Substanz vorherrschend oder allein vor- handen ist, Verschiedenheiten in der Beschaffenheit der Kinde auf, die erheblich genug sind, um genauere Untersuchung zu heischen.
Jedermann weifs, woher diese Rinden in der Regel riihren, namlich von dem mit Feuererscheinungen und Hitze begleiteten Durchgange der Meteoriten durch unsere Atmosphlre. In meiner letzten Abhandlung habe ich gezeigt, daβ¬s eine grofse Anzahl der Eisenmassen, alle namlich, welche wir auf dem Erdboden aus alter Zeit auffinden, davon eine Ausnahme machen, und keine Brandrinde, sondern eine Rostrinde spaterer Entstehung tragen. Dieses Gesetz nun gilt auch fur die Meteorsteine, nur in einein weit eingeschrankteren Maafsstabe. W i r besitzen namlich nur zwei Meteorsteine, welche auf dem Erdboden zufallig gefunden und als vor unvordenklichen Zeiten niedergefallen erkannt worden sind, und dieβ¬s sind der in so vielfachein Betrachte eigenthiiinliche und merkwiirdige Meteorit von Hainholz, und die Pallasische Masse. Diefs sind die einzigen Luftsteine denen die schwarze schlackige Rinde fehlt ; welche alle jene uberzieht, die man bei ihrein Niederfalle erblickt, und dann voin Boden aufgelesen hat. Ich habe friiher gezeigt , dafs der Hainholz der eisenreichste Meteorstein ist, 1) Diese Ann. Bd. CIII, S . 637.
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