Ueber die Rinde und die Blätter von Drimys granatensis, L.
✍ Scribed by Hesse, O.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1895
- Weight
- 359 KB
- Volume
- 286
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Die Cotorinden kamen, wie H o l m e s l ) zeigte, 1851 ugd 1853 znsammen mit Wintersrinde wiederholt im Handel vor, sodass die Vermuthung nahe gelegt war, dass die letztere Rinde in naher Beziehung zu den Cotorinden stehe. In der That sprach sich W i g g e r s mir gegenuber, als ich ihin 1 8 7 8 die verschiedenen Cotorinden vorlegte, dahin aus , dass die Wintersrinde vielleicht doch Cotoin oder Para,coto'in enthalte, eine Vermuthung, welche sich jedoch bci der naheren Prufung der Wintersrinde als irrthiimlich erwies. Um so mehr uberraschte mich daher die Mittheilung von E l b o r n e 2 ) , dass die Rinde von Drimys granatensis, melche Pflanzenspecies gewissermassen eine Varietat von Drimys Winteri ist, nach S c h n c h a r d t wirklich Coto'in enthalten soil. Il'reilic,li erklsrte S c h u c h a r d t diese Rinde, welche er aus Merida in Venezuela erhielt, fur die echte Cotorinde und leitete dieselbe von Crgptocaria pretiosa M a r t i u s ab, alleiii die weitere Untersuc.huiig dieser Rinde hat ergebcn, dass dieselbe von Drimys granatensis L. abstanimt. Da es mir gelang, von der fraglichen originalen Xindc noch etwas zu erhalten, so habe ich, uni nieine bezuglichen Zweifel an diesem Vorkommen yon C'oto'in zu heben, dieso Rinde nochmals untersucht , sowie diese Untersuchung auch auf die Blatter dieses Banmes ansgedehnt , welche ebenfalls S c h u c h a r d t in den Handel brachte. I. Die Riiide. Diese Riude, auch wohl Cotorinde von Merida genannt, stinimt weder in der Farbe nocli sonst, &usserlich wenigstens, l) Pharniaceutieal Jonrnal mid Traiisaction [3] ga, 170. ' ) Pharmaceutical Journal a i d Traiisactioii [3] 24, 169.
📜 SIMILAR VOLUMES
## 202 R o c h l e d e r , Cber die Boheaoiiure und Gerbsaure der und Eisenoxydulsalze hervorgebrachte indigblaue F5rbung dieser Fliissigkeit und die Entstehung einer Murexydlosung, bei Zusatz von Ammoaiak, beweist \*). Die Resultate der weiteren Untersuchung des Caffei'ns werden den ersten Theil e