Ueber die Reduction deso-Nitrobenzonitrils
✍ Scribed by Pinnow, Joh. ;Müller, E.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1895
- Weight
- 591 KB
- Volume
- 28
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Schmelzpunkt in absoluten Temperaturgraden bedeutet und C eine Constante ist, die fir alle Substanzen den gleichen Werth hat. Diese Verkniipfung der latenten Schmelzwiirme mit der Valenz f i h r t zu der folgenden Bestiitigung von T r a u b e's Resultaten. Im Jahre 1870 stellte G u l d b e r g (Compt. rend. 70, 1349) die folgende Beziehung feet zwischen dem Dampfdruck p' einer Losung vom Schmelzpunkt T i n absoluter Temperatur uud dem Dampfdruck p des Liisungsmittels vom Schmelzpunkt To: wo R die Constante der B o y l e -G a y Lussac'schen Gleichung ist. Nun liisst sich auf thermo-dynamischem Wege zeigen (N e r n s t , Theoretische Chemie S. 125), dass, wenn P der osmotische Druck einer Losung ist, in welcher durch Hinwegnahme vou d x Gramm dea Liisungsmittels eine Volumiinderung d v hervorgerufen wird, die Gleichung gilt: d x P = -R T ' l n p. d v P Wenn wir diese Formel mit der von G u 1 d b e r g combiniren, so erhalten wir: Hier ist nun dv/dx das Volumen, welches von einem Molekiil dee Liisungsmittels in der gegebenen LSsung eingenommen wird, also das Molecularvolum, und das Losungsmittel oder derjenige Theil der Lljsung, welcher sich beim Schmelzpunkt ausscheidet, iet bei nahezu concentrirten Liieungen, fiir welche die T r a u b e'sche Beziehung Galtigkeit hat, das geloste Salz. Aleo ist dae Molecularvolum eines Salzes eine Function der Valenzen der das Molekiil bildenden Atome. 40. Joh. Pinnow und E. Muller: Ueber die Reduction dee o -Nitrobenzonitrila. mttheilung aus dem 11. ohem. Institut der Universitiit Berlin.] (Eingegangen am 10. Januar; mitgetheilt in der Sitzung von Hm. J. Pinnow.) Bei dem Versuche, aus 0 -Nitrobenzonitril durch Reduction mit Zinn und Salzsiiure Amidobenzonitril darzuetellen, wurde eine nur in geringer Menge auftreteude Substanz beobachtet, die der weiteren Einwirkung des Reductionsmittele widerstand, in den gewiihnlichen Solventien sich nur schwer liiste und bei 194-195O schmolz. Da nun verdiinnte Salzsaure angewandt war, um nach Moglichkeit eine Verseifuog der Cyangruppe zu vermeiden, so mochte die Substanz bei
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