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Ueber die phosphorigsauren Salze

โœ Scribed by C. Rammelsberg


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1867
Tongue
English
Weight
744 KB
Volume
207
Category
Article
ISSN
0003-3804

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โœฆ Synopsis


Ueber die phosphorigsatcren S a k e ; . von C. R a m m e l s b e r g .

(Schlds von S . 277.) Phosphorigsaure Magnesia. Diesea S a b ist nach H. R o s e das liislichste unter deii Erd-und Metallsalzen, so dafs die mit Ammoiiiak nciitralisirte Aufl6sung vou Phosphortriclilorid in Wasser niit Magnesiasalzeii keine Fdluiig giebt. Iiidem er vcrdiinntc pliosphorige Satire mit kohlensaurer Magnesia iin Ueberschrik kochte und das Filtrat zuletzt im Vncuo verdainpfte, erhielt er eine krystallinische Masse, welclic bcim Erliitzcn vie1 Wasser gab und unter einer Feuererscliciniiiig 34 Proce'iit eines braunlichen Ruckstandes liel's. W e n n man die Auf1i)sung des Phospliortricblorids init kohlensaurem Natron fast neutralisirt (hninouiak wiirde dic Bildung des weiterhin zu beschreibenderi Ammoniak-Dopyelsalzes bewirken) , und eine Aufl6sung von schwefelsaurer Magnesia hinzufugt, so triibt sich die klare Fliissigkeit beim Erhitzen und setzt eiuen starken Niederschlag ab, dcr beiiu Abkiihlen sich theilweise wieder aiifl6st. Man'liltrirt heirs, und ,wascht mit heifsem Wasser aus. Aus dem Filtrat liifst sicb, besonders nach Zusatz von etwas kolrlensaurem Natron, durch Erhitzen eine neue Portion phosphorigsaurer Magnesia fallen. Aehnlich sind die Erscheinungen, wenn m'an dic saure Auflbsung des Phosphortrichlorids in verdiinntem Zustande mit kohlensaurer Magnesia gelinde erwlrmt. Die fast gedttigte Flussigkeit, welche jedoch noch salter reaglrt, setzt beim Erhitzen vie1 phosphorigsaure Magnesia ab, aber das Filtrat entbllt immer noch einen Theil aufgelW, der nach Hinzufiigung von ein wenig kohlensaurem Natron durch Kochen niederfdllt. Die phosphorigsaure Magnesia erscheint bei diesen Fal-Iungen theilweise in deutlichen aber sehr kleineu krystden, besonders weuu dic Fliissigkeit verdiinnt ist und mit dein Nied&xblage einige Zeit iu Rerijhrring bleibt. Dieses kry- stallisirte Salz unterscheidet sich nur durch einen grtifsereu Wassergehalt von den iibrigeii Niederschlagen, welche nach dem Troclrneii ein lockercs weifses Pulver bilden. In der phosphorigsntircn Magnesia ist 1 At. Mg gegen 1 At. P enthalten. Dies folgt dararis, dafs das Salz, mit Chlonvasserstoffsarire rind chlorsaurein Kali oxydirt, durrh Ainmoitiali vollstandig gcfdlt wird. Das Filtrat ist frei von Phosphorssure, rntltalt aber gewiihnlich cine Spur Blagnesia. Oxydirt man das Snlz drirrli Salpeterssure, so bleibt nach dein Gliihen Pyrophospliat, Mg' PI 0', dessen Zusamiiiensetznng ditrch Scliinclzcii niit 1\ohlensaitrem Kali-Natron IISW. bestatigt wurde. A. Krystdlisittes Salz.

  1. 0,945 verloreii hei 260" 0,452 Wasser uud gabcn, mit Salpetersarire oxgdirt, 0,454 Pyl.opltosphal, entsprecheitd 0,098lG Mg rind 0.1263 P.

  2. 1,341 verloren iiber Schwefelsaure 0,432, bei 300" aufserdem noch 0,335, zrisarnmeii 0,767 Wasser. Mit H N 0 3 = 0,762 Mg' P2 0' = 0,1647.57 Mg und 0,211R2 P. 3 a) 2,056 eines Snlzes, welches atis dcr frischbereiteten Arif-1i)sang krystallisirtcr phosphoriger Satire und kohlensaiirer Magnesia erhalten war, mittelst H CI rind K CI O3 oxydirt, d a m durch Ammoniak gehllt, lieferten 1,W Mg? Pz 0 ' = 0,2335 Mg und 0,30162 P. 3 b ) 1,115 desselben Salzes verloren bei 270" 0,67 Wasser, und gaben mit H N 0 3 5,718 Mg1PZ07 = 0,15524 Mg und 0,20052 P.


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Millon, uber die unterclicongsouren 541~6. 119 hyd, ane der Thatsache, dafi aller Waeseretoff dieser Korper zu gleichem Volnm durch Chlor ersetzt wird, ohne dafs lhr Grundcharakter gePndert wird, wohl schliefsen : Dafs es m dur organischen Chsmie geuisse Typen giebt, wekhe bestehen blsiben, selbst w