𝔖 Bobbio Scriptorium
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Ueber die Oxalate der Alkalien und alkalischen Erden

✍ Scribed by Souchay, A. ;Lenssen, E.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1857
Weight
297 KB
Volume
102
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Assintent am chemisclieu Laboratoiiom zu Wiesbaden. (Fortsetzung yon Bd. C , S. 308,) 1 fi. Neuider ozalsaurer Strodian. -Wird ein 16sliches Strontiansalz , z. B. Chlorstrontium oder salpetersaurer Strontian, kalt mit oxalsaurem Ammon gefallt, so erhiilt man den normalen oxalsauren Sirontian, der in dieser Weise dargestellt aber immer, wenn auch nur Spuren von Ammonsalzen zurlclrhalt. Er bildet ein geschmackloses , sehr lockeres weifses Pulver, welches in Wasser iiufserst schwer loslich ist. -1 Theil des frisch gefdlten oxalsauren Strontians liist sich nach unseren wiederholt ausgefiihrten Bestimmungen in 12000 Theilen kalten Wassers uiid in etwas wtwiger heifsrm Wasser. Die Angaben H o p e ' s in Bezug auf die Loslichkrit desselben sind nicht richtig. Die Oxalsiiure ist demnach ein empfindlicheres Reagrns auf Strontian, als die Schwefelsaure , denn 1 Th. schwcfalsaurer Strontian lost sich schon in 7000 Th. Wasser "). Die Reaction ist aber nicht wold anwendbar, da der oxalsaure Strontian in Ammonsalzen , wie auch schon B r e t t anfuhrt, ziemlich loslich ist. Ferner lrann ja auch die Reaction mit Schwefelsiiure durch Zusatz von Weingeist an Ernpfindlichkeit bedeutend gesteigert werden. -In concentrirten heifsen Oxalsaureliisungen bleibt der oxalsanre Strontian unverandert, oder liist sich nur in hochat geringer Menge auf. Der kalt gefallte oxalsaure Slrontian ergab, ini luftrockenen Zustande untersucht, folgende Resultate : *) Quantitative Analyse von R. Fresenius, 3. Aufl., S. 97.


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