Ueber die optischen Eigenschaften der hemiprismatischen oder zwei- und eingliedrigen Krystalle
β Scribed by Prof. F. E. Neumann
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1835
- Tongue
- English
- Weight
- 596 KB
- Volume
- 111
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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β¦ Synopsis
tvenn der in Frage stehende Punkt auf diese Weise beslimmt entschieden wird, sollten selbst meine Ansicbten dadurch widerlegt werden.
V. Ueber die optischen
Eigemchaften der hemi- przkmatischen oder z wei-unJ eingliedrigen Krystalle. Aus einem Schreiben des Pro$ F. E. N e u m a n n an den. Herausgeber. u n t c r der grofsen Anzahl sch6ner optischer Praparate, wclclie Hr. Professor N 6 r r en b e r g in Tubingen mir bci ineincr Anwesenheit daselbst im vorigen Jahre zeigte, zog dasjenige des Gypses ganz besonders meine hufinerksamkcit auf sich. Es waren nsmlich Gypsplatten, senkrecht geschitten gegen die Ah&, wekhe den Winkel der opfischen Axen halbirt, and diese Plutten zeigten in BeirejJ der Fnrben der Ringsysteme eine aiffalfende Versehiedenheit zwischen beiden Axen. H e rs c b e l * ) bat die zweiaxigen Krystalle nach den Farbenersclieiuungen um ihre hxen in zwei g r o t e Klassen getheilt. Wenn man zwei Turmalinplatten rechtwinklig kreuzt und den Hauptschnitt eines zweiaxigen Krystalls parallel mit einer der Turmalinaxen dazorischen bringt, so kehren, bei einem Krystalle der ersten Klasse z. B. beim Topas, die centralen farbigen Raume um die hxen einnnder ibre blaue Enden zu; dagegen ihre rothe Enden, wenn der Krystall zur zweiten Klasse gehbrt, wie der Arragonit. Die eine der Gypsaxen gehiht nun entscbieden zur zweiten Klasse; sie ist lebhaft gefarbt, roth und g u n , und das Roth ist der andern hxe ziigekebrt; diese anderc Axe zeigt nur eine schwache und undeutliche Farbung der Enden der centralen gelben Ellipse, so 1 ) Philosoph. Transact. 1820. Poggendorff's Anna]. Bd. XXXV. 1 ) Vnrliegende Ablrandlung bildet eine Fortsetzoog von der in dies. Ann. Hrl. XXXlll S. 282, in deren Titel, bsilZoGg bemrrkt, isochromatischc Corven statt Parben gelesen werden mufs.
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Kreisels bin und her scbwankend, woraw hervorgeht, dafs auch die scheinbar dauerndsten Blitze eine Aufeinanderfolge einzelner Eindriicke waren. Denkt man sich nun den Blitz a h eine lange Reihe einzelner, neben einander entstehender Funken, so wird man, wenn diese sich nach einander entziinden, wo a