Ueber die mydriatisch wirkenden Alkaloide einiger Daturaarten
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1905
- Tongue
- English
- Weight
- 972 KB
- Volume
- 243
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Mittel einen Alkaloidgehslt von 0,39 %, berechnet auf Ilyoscyamio. Die weitere Untersuchung dieses Alkaloids ergab nur H y o s c y a m i n . Das betreffende Golddoppelsalz bildete glanzende, bei 160-161° schmelzende BlSittchen: Goldgehalt 31,08%. S c o p o l a m i n konnte in dem vorliegenden Material (300 g Trockensubstanz) nicht nachgewiesen werden. Nach diesen Beobachtungen enthalt die Atropn Belludonnn in allen ihren Organen als Mydriatikum im wesentlichen niir H y o s c ys m i n . Ob die hiervon abweichenden Resultate, welche W. S c h i i t t e bei der Untersuchung der reifen Fruchte und 0. H e s s e bei den Blattern der Belladonna erzielte, auf besondere Vegetationsbedingungen zuriickzufiihren sind, mag dahingestellt bleiben. 18 8. Ueber die mydriatisch wirkenden Alkaloide einiger Daturaarten. Von Dr. A d o l p h K i r c h e r .
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1) Behandelt man Narcotin bei einer Temperatur von 220° C. mit eineni Ueberschuk von Kali-oder Natronhydrat, so erhalt man ein farbloses Destillat von stechend ammoniakalischem Geruche und beibendem Geschmack. Die Dlrnpfe desselben blauen rothes Lackmuspapier und bilden weifse Nebel rnit Salzsdure.
Das Oxydoxydul 4 FeO + Fe, 0, ist hiernach dasselbe, wie es von Ber t h i e r \*) im Hamnierschlag angenommen worden ist, und wir biilten nun folgende Reihe der Oxydoxydule des Eimns :