𝔖 Bobbio Scriptorium
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Ueber die Milchsäure und einige ihrer Salze

✍ Scribed by Demselben,


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1857
Weight
339 KB
Volume
104
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Seit ihrer ersten Entdeckung ist die Nilchsaure, vermoge der wichtigen Rolle, die sie in der organischen Chemie spiclt, Gegenstand mannigfacher Untersuchungen gewesen, die, anstatt den Gegenstand zu erschopfen, durch die vielen interessanten Resultate der weiteren Forschung ein immer grufseres Feld zur Ausbeute iiberwiesen.

Zwischen der Milchsaure und der Salicylsiiure lassen sich einige Beziehungen nicht verkennen. Schreibt man die Formeln beider SSiuren auf eine gleiche Anzahl von Sauerstoffatomen, so hat man als entsprechende Verbindungen :

Salicylsaure-An hydrid Salicylid 4I16Otl C14H505 c, 411404 Salic ylsiiure (Gerhardt)") (Gerhardt u. Soco1off)t) Milchsiiure Milchsiiure-Anhydrid Lactid Nachdeni nun P i r i a f-f] nachgewiesen hat, dak in der Salicylsiiure zwei Aequivalente Wasserstoff durch Metalle vertretbar sind, entstand die Frage : ob nicht auch in der Milchsaure, wenn inan ihre Formel C6H60, schreibt, zwei Aequivalente durch Metalle vertretbaren Wasserstoffs enthalten seien. Da das RIolecul der gewijhnlicheii Milchsiiure indessen ohne Zweifel durch ClzH,zOlz ausgedruckt werden muQ, so war es also fraglich, ob Sake dieser Slure darstellbar seien , welche vier Aequivalente Netalle an der C6H608 C6H505 0 4 . *) Diese Annalen LXXXVII, 158.


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