Mellithslore giebt keinen Ester. PyromellithsLure giebt neutralen Tetraeater. Die isomere Prehnitsaure giebt zweifach sanren Dimethylester. Die vollkommene Uebereinstimmung dieses Befundes mit d e r Theorie beweist, dass auch die Carboxylgruppe sich mit Scharfe d e r von nns f i r die Gruppen CH3, N
Ueber die Jodoniumbasen
✍ Scribed by Hartmann, Christoph ;Meyer, Victor
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1894
- Weight
- 402 KB
- Volume
- 27
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Ich bemerke noch, dass sich das Gummi aus frischer obergiihriger Hefe und Pressbefe ganz gleich verhalt, sowie ferner, dass die T o Ilens'sche Reaction mit Phloroglucin und Salzsaure sowohl -_ bei dem Gummi, als auch bei der aus diesem dargestellten Zuckerliisung ganzlich negativ ausfallt, beide somit frei sind von Kohlenhydraten der Pentose-Reihe. Der Gehalt der Hefe an Gummi betragt nach miiglichst genau yuantitativ ausgefiihrten Versuchen, bei welchen die Gummilasung sarnmt der suspendirten Hefe auf ein bestimmtes Volumen aufgefiillt, dann ein aliquoter Theil des Filtrats zur Darstellung des Gummis verwandt wurde, im Durchschnitt fast genau 2 pCt. (bei 1100 getrocknet) = 6.9 pCt. des Trockenriickstandes, wenn man fiir die Presshefe 2qpCt. Trockeuriickstand zu Grunde legt. Schliesslicb noch die Bemerkung, dass die Fallung mit F e h l i n gscher Liisung sich auch sehr gut zur Isolirung des der Xylose zu Grunde Iiegenden Xylosans, vermuthlich auch anderer Pentosane eignet; SO lasst sich aus den alkalischen Ausziigen von Stroh das bisher noch nicht rein dargestellte Xylosan leicht darstellen. 91. Christoph Rrsrtmenn und V i c t o r Meyer: Ueber die Jodoniumbasen. (Eiugegangen am 17. Februar.) Vor Kurzem beschrieben wir eine in Wasser liisliche, stark alkalisch reagirende Base, welcher wir auf Grund der Zusammensetzung ihrer Salze sowie ihres chemischen Verhaltens die Formel HO . J<zz ertheilten und welche als ein Substitutionsproduct der hypothetischen Base H O . J H a aufzufassen ist. Es war von Interesse, zunachst den einfachster. aromatischen Vertreter dieser neuen Klasse von Basen kennen zu lernen, welcher durch die Pormel HO . J(CSH& auszudrficken ist. Die Darstellung dieser interesssanten Base und ihrer Salze, zumal des Jodides, J . J(CgH&, (welches letztere als ein P o l y m e r e s d e s J o d b e n z o l s besonderes' Interesse erregt), ist uns gelungen. D e r Weg, auf welchem wir zur Erreichung unseres Zieles gelangten, ist ein so eigenthiimlicher, dass wir denselben kurz mittheilen wollen.
Durch Entjodung der jodreicheren, sehr leicht darstellbaren Base die gesuchte Verbindung zu erhalten, ist uns bisher nicht gelungen. Dagegen begegnete uns das neue, p r a c h t i g k r y s t a l l i s i r e n d e Jodid beim Srbeiten mit Jodoso-und Jodoverbindungen sehr hiiufig, ') Diese Berichte 27, 429.
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D a s C h l o r i d ist in heissem Waaser loslich und scheidet sich als weisses Pulver aus. Es schmilzt bei 165.50. Analyse : Ber. fiir (CH3 Ca &) (CH3 . c6 H3 J) J . Cl. Procente: CI 7.54. Gef.