Ueber die Isomeren der Cyanursäure-Aether
✍ Scribed by Hofmann, A. W. ;Olshausen, Otto
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1870
- Weight
- 414 KB
- Volume
- 3
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
wohl ausgebildete, farblose Priaiiicii iiiit grader Endflgchr , welrbe bei 2Gi0 schiiielzeii. T)er cyanursnurr Pheriyliither ist, in kaltern u n d siedrndem Wasser ~iriliiaIicti; in k:ilrein Alkohol ist er schwer, leiciircr in sirdeiidern liinliclr ; aucli ir; Aetlivr liist er sich auf. 'ergeblic.li hatce ich gehoffr, dae cyanursiiur(? Phrnyl bei der Destillation sicli gradezu in cyaiisaures Pheriyl (Carhanil), dessen Darstellung no(+ imiiier die grnsste Scliwierigkeit. hietet , iibergehen zu seberi. L)er c,yanursaure Phenyliitlw l i h t sich ziiin grossen Theile ohne Zersetzung YerHiichtigen , obglrivh der hefrig riechmde, thriirienreizeride Danipf, welcher sich eiitwickelt, die Spaltuiig eiiies Tlieiles des Cyaiiursiiiii.rplwrlyliithers iiicLt ~-erki!niien I h t . D;is 1'Leri~lcy;iiiurnt~ wc,lches sic+ a us tlem Triphenylniel:in~i~i hildet, ist offenbar idriitisch rnit deni J<iirpcr. wel(b.)len ic,h friihw*) durch Yolynierisation des Phenylcyxria.ts riiittelst 'rripth~lpliaspliiii~ criialten habe. h i d e r hevass icli voti d m so dargestellten K h p r keiiie Probe mehr, 11111 eiiieir letzten Zwcifel, rler rioctr blciberi kiinnte, durch drn Versucli zu entfet.iien. Ich beabsicbtige aber das Stutliuiii tlrs Plienylcyanats w ieder a d z aiieli me n u n d w e i d c i nl sd:m n G elegr n 1i ei r n eh n i 811. dies(+ Beobachturig nachzutraprn. Hrn P. H 0 b r e c k c . r bin ic:h t'iir die mil, bei Aiisttilluiig dci. beschriebenen Versuclir gvltistefe Hiill;. zu bedem Daiike vri,pfliclrtat. 81. A. W. Hofmann und Otto 01Cohausen: Ueber die Isomeren der Cyanusawe-Aether. ( A u 3 dem Berliner Universitits -Lahor.atwiuin 1.; vorg. von Ern. A. W. Hafuaiin.) bc~liori vor Iiiiigerer %?it b a t Hr. Clo&z"") unter deni Namcn Cya i i i i t \ I 0 1 i n rincn rnerlrwurdigeii Kiirper brschr.iebeu, welcher din %tisiiiririiciisetziiti~ drs Cyan2:~11reathylathers, aber keineswega die Ligerischaften desselben besitzt. Voti Ietztertxii iriiterscheidet er sivlr riariinntlicli in seiiieni Verhalteri zu den Alkalien, welclie naeh dim lieohclittiiigeii van C l o a z Atniuoiiiak, nicht Actbylaiitin, uus demselbzri eiitwickelri. Mir deli S&ureri vtwinigt, sicli il:is Cyanatholin nach C l o & z ZII krTst:illieirbai.eii Salzt?o, von deueri iiidcssen Lis ,jeizt riic.Iit ein einuigw genauer uiitersuclit wordan ist. Ut!berhaupt iat es ~i i f ~: i I l ~~t d , wie wenig sic11 die Aufuierksarulieit der Chemikei. dieseui nierkwurdigeiii Kiirper zugelenkt hat. Hr. C l o e z h:tt sicli niit der Lntdeckuiig Jcs Qa ti A tb ol i n y u ri d d e r 17 e s t .s k l l II I i g ,< c i n v r Z 11 B ii I ri r n e 11 s c f x 11 I I g b tsg n iig t ; c I' ist k ; ~i i i i i rnelir aiif cliewri Gcgerist:inJ xiii,iickgeli,)irinipri. Vori Arbeiteii ;riidci~i~r C l i r i i i i k e i ~~ rvelche d;ts C:y:i.iiiithtiiin betreffen, sirid uns truy einige weriige, :tl~er nicht unwictiLige Versuche voii Hrn. C+ a I '+*) ht: ___ --*) H o f m a i i u . Ann. Chem. Pharm. Supp. I, 5 i . **) ( ' l o i ; z , ('spmpt, K c i i d . XI.lV. 4 x 2 111111 .Ann. (:liein. I'~I:II.II~. CII. 5 5 4 .
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