Es ist scbon ijfters beobachtet, dass das Chloroform rnit der Zeit zuweilen eine stark saure Reaction von Salz-~Yure annimmt. Eine solche Veranderung ist besonders bei Anwendung desselben zu Inhalationen sehr unangenehm, j a g e f h l i c h . Sie wird durch das Licht bewirkt. Im directen Sonnenlicht
Ueber die Farben der Gitter
✍ Scribed by Hr. Babinet
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1829
- Tongue
- English
- Weight
- 485 KB
- Volume
- 91
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
XIV. Ueber die Farben der Gitter; oon Hrn. B a b i n e t .
(Vorgelesen in der philornatischen Gesellschaft zu Paris, am 8. Dec. 1827. Ann. de chirn. et de phys. T. XXXX, p. 166.) 111 dem Aufsatze uher die oon doppelfen FZikhen in Distnnz erzeugten Jzferferenzen und iibei die Anwendung dieser Erscheinungen auf die Theorie der dicken Platfen, welchen ich die Ehre hatte der Gesellschaft zii iiberreichen, betrachtete ich einen der Falle, wo man, ohne die vollstandige Rerechnung einer resultirenden Welle zu Hiilfe zu nehmen, im Stande ist uber die Hauptumstande einer Reihe abmechselnder Farbcn Aufschlufs zu geben. Ihrer Entstehung nach noch einfachere, aber durch ihre Lebhaftigkeit weit merkmurdigere Erscheinungen bekommt man, wenn man einen Ieuchtenden Gegenstand, z. B. ein Kerzenlicht, durch ein Gitter von sehr diinnen, in sehr kleinen Zwi-schenr~umen parallel ausgespannten Drahten , oder durch cine durchsichtige Tafel, auf welche sehr dicht neben einander Parallellinien radirt sind , betrachtet. Bei einer solchen Tafel wirkt die Mattigkeit der eingeritzten Furchen wie die Undurchsichtigkeit der parallelen Drabte sie sHmmtlich konisch seyen. Hr. P. zeigt, dars bei einer Scheibe, w i e cd (Fig. 5. oder 6. Taf. IV.), die. auf dem Rande ub der Oeffnung m n licgt, allerdings Gefahr vorhanden sey, weil der Druck der AtmosphSrc hier auf die gnnze Flache cd wirke, der 'Dampf mit seiner vollen Kraft aber nur auf den Theil m'n', und dafs dieser daher, u m jenen Druck und das Gewicht der Scheibe zu iiberwinden, eine weit grijfsere Expansivkraft als die Atmosplllire. haben miisse. Dagegen braucht man, nach Hrn. P., bei ~% e l v c n t i l c n , wie Fig. i., nichts zu befiirchten, da bei ihnen die untere Fliche EF sich zu der oberen A B in der Regrl wie 10:11 verhjlt , und daher schon ein Druckiiberschurs von etwa i,i htmosphare hinlanglich ist, den vom AusflieLcn herrirllrenden Widerstand zu uberwhldgen.
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## Bm' k e l b e n lndividuum und mit eilrem Gegenrttmd o m derselben Hellgksrt , schwankt die Irradiation von Tag IU Tag bedeutond. Leider iot der Schlnfr dieoer achiinen Arbeit in P o p g e n d o r ff'r Aonalen noch nicht erschicnen. F e c h n e r bestreitet (Poggend. Ann. Bd. L. pag. 193) P l