Ueber die Einwirkung von schwefligsaurem Ammoniak auf Gerbsäure
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1852
- Weight
- 122 KB
- Volume
- 84
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Ueber e. neue Saure aus d. Matterhugen D. Knallquecksilber. 283 dieser , zusammengewachsene leichte Meine Warzen , unterscheidet sich aber von letzterem dadurch, dafs es in siedendem Weingeist ganz unloslich ist. Durch Zersetzung des reinen Kalksalzes mittelst Oxalsaure erhalt man eine farblose Saure, die durch Eindampfen im Wasserbad und dann im luftleeren Raumn iiber Schwefelsaure bei 660 moglichst concentrirt eine der Milchsiiure ahnliche syrupartige , farbund geruchlose Fliissigkeit ist, vom spec. Gewicht 1,197 bei 1 3 O und von der Zusammensetzung C,H,O,. Sie ist hiernach der Milchsaure C,H,O, homolog, und mit Rucksicht hierauf bezeichnet sie C 1 o C z als Eomolactinsiiure *). Diese Saure zieht die Feuchtigkeit der Luft an, und lost sich vollstindig in Alkohol und in Aether; sie coagulirt die Milch; sie lost Eisen und Zink unter Wasserstofl'entwicklong. In einer geschlossenen Rohre oder Retorte iiber 20O0 erhitzt, zersetzt sie sich unter Bildung weifser Diimpfe, die sich zu eineni weifsen festen Korper verdichten , und hinterlafst sie einen kohligen Riickstand. -Das Silbersalz dieser S u r e krystallisirt in laiigen diinnen Blattern, die farblos und wasserfrei sind, die Zusammensetzung Ago, C,H,O, haben, und in kaltem Wasser niir wenig loslich sind.
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