Ueber die Einwirkung von Natrium auf Aldehyd
β Scribed by Freer, Paul C.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1896
- Weight
- 588 KB
- Volume
- 293
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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β¦ Synopsis
Ueber die Einwirkung von Natriurn auf Aldehyd; von Paul C. F?-eer. (Eii!gelaufcn am 14. Juli 1 S96.) Vor einigen Jahren habc icki gezeigt, dass Aceton eine wohl nachweisbare X'atriuniverbindung liefert , aus welcher ich durch Einwirknng von Benzoylchloridl) Mono-untl Dibenzoylaceton sowie Benzoesaure -/ 9allglester darstellte. Dieser Beweis, dass Acetonnatrium die Formel CH, : CONa.CH, besitzt, wurde weiter durch die Einwirkung von Chlorkohlensaureester bestatigt", denn mit letztereni Reagens erhielt ich nur am Sauerstoff substituirte Producte. Andere aliphatische Ketone, wie Methylpropylketon und Diathylketon, liefern ebenfalls leicht nnter Entwickelung t o n Wasserstof Natriumderivate , die an Bestandigkeit das Xatrinmaceton ubertreffen , wahrend das Natriuinmesityloxyd sich Busserst leicht, mitunter sogar unter Explosion zersetzt3). Es war somit die fruhere Ansicht, dass die Ketone, um echte Metallderivate zu liefern, das Carbonyl unbedingt in der Xahe van negativen Radicalen enthalten miissten, widerlegt. War somit die Existenz von Natriumverbindungen fur die gewohnlichen Ketone nachgewiesen , so warf sich die Frage auf, ob die Aldehyde sich ahnlich verhalten wtirden4) und I) Diese Aniialen 278, 116. ' ) Diese Annalen 283, 380. Die Eesnltate der Gixterwchiing diescr Natriumketondi:ri\ate, sowie diejenigen der Einwirkiing voii Benzoylchlorid und Acetylchlorid auf dieselbeii , welche aieinlicli weit vorgeriickt sind, werde icli in einer Abliandlnng specie11 iiber Natrinmketone mit,theilen. ' ) Beckmaiiii und P a n 1 (diese Snnalon 266, 287) haben die Einwirkiing von neiizalddiyd aiif Natrium untersuehf. ljie kurze 5, Siimmtlicher Aldeliyd , welcher bei diesen und den folgendeii Versuclieii mr Anwendung kani , wurde sorgfiiltig fractionirt und V O N Siedep. 19-20" isolirt. Letztere Fraction wurde,darauf mit Phosphorpe~m~yd geschiittelt , abgegossen und wieder destillirt, so dass kcin Wasser zugegen war. Spater wurde letztere Vorsicht, als iiberfliissig, weggelassen.
' ) Zeitschr. f. phys. Chem. 12, 689; IS, 33.
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Wir haben die Einwirkuiig iiur auf ein anderes Salz in dieser Hinsicht studirt, das Aluminiumsulfat, welches die Bildung des Trisulfonats -ebenfalls veranlasste, indessen wirkte dasselbe, wenn man aus dem einzigen Versuche, welcheii wir ausgefiihrt haben, schliessen darf, nicht so energisch wie das