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Ueber die Einwirkung von Hydrazinhydrat auf complexe Kobaltsalze

✍ Scribed by Franzen, Hartwig ;Von Mayer, O.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1906
Weight
213 KB
Volume
39
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Erwarmt man eomplexe Kobaltsalze langere Zeit mit verdiinntem Hydrazinhydrat auf dem Wasserbade, so entweicht Ammoniak, und es entstehen Kobaltsalze, die zwei oder drei Molekiile Hydrazin im Molekiil enthalten. So entsteht z. B. &us dem Chloropentamminkobaltichlorid, [ClCo(NH&,]Clo, das Kobaltochloriddihydrazin, CoCla(Nz H&. Dasselbe Salz entsteht aus dem Hexamminkobaltichlorid, [CO (NH3)dC13, und aus dern Aquopentamminkobaltichlorid [(Ha 0) Co(NH&] GI3. Analoge Salze wurden aus dem Bromid, Oxalat etc. erhalten. Lasst man dagegen auf complexe Kobalt-Sulfate oder -Nitrate verdunntes Hydrazinhydrat einwirken, so erhalt man Sake mit drei Molekiilen Hydrazin. So entsteht z. B. aus Kobaltipentamminsulfat das Kobaltosnlfattrihydrazin, Co SO4 (Na H&. Auf etwas andere Weise konnen analoge Nickelealze gewonnen werden. K o b a 1 t o e h l o r i dd i h y d r a z i n , Co Cla (Na H&. I. D s r s t ellun g a u s C h 1 o r o -pent a m m i nc h 1 o r i d. 10 g Chloropentamiucblorid werden in eioem Erlenmeyer-Kolben mit eingeschliffenem Steigrohr mit 20 g 50 procentigem Hydrazinbydrat iibergossen uud das Gauze auf dem Wasserbade erhitzt. Schon beim gelinden Erwiirmen beginnt heftige Amrnoniakentwickalung, die bei unvorsicbtigem Erhitzen sich leicht so weit steigern kann, dass die gauze Masse hberschaumt. 1st die Hauptreaction beendet, so wird noch * / a Stde. unter 6fterem Umschiitteln auf dem Wssserbade erhitzt, d a m abgesaugt, zuerst mit Wasser, dann, mit Alkohol gewaschen und im Vacuumexsiccator getrocknet. Ausbeute nahezu quantitativ. 0.1430 g Sbst.: 36.4 ccm N (IS0, 749 mm). 0.6585 g Sbst.: 0.5324 g COSO~. -1.0028 g Sbst.: 1.4691 g AgCI. -CoHsN4Cls. Ber. Co 30.39, N 28.93, CI 36.53. Gef. )) 30.60, )) 29.23, )) 36.53.


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2. C h l o r i d c h r o m a t , [ c1-3 (OHz)z Ic1 + 6 H , O . 6.0 g Formiat ( l / l 0 o 1101.) und 6.0 g Chronisaure ('/100 blol.) werden in 4.0 g verdiinnter Salzsaure (?boo Mol.) durch ganz maBiges Erwarmen gelost. Beim Erhalten scheidet sich das Snlz aus. Es bildet sehr lange, diinne, mitunter