30. Th. Zincke und 0. Xegel: Ueber die Einwirkung von Chlor auf Phloroglucin. [Aus dem chemischen Institut zu Marburg.] [ 11. M i t t h eil U n g.] (Eingegangen am 29. Januar.) Wie wir in unserer ersten Mittheilungl) iiber diesen Gegenstand gezeigt haben, entsteht bei der Einwirkung von C h l o r a
Ueber die Einwirkung von Chlor auf Phloroglucin
โ Scribed by Zincke, Th. ;Kegel, O.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1889
- Weight
- 531 KB
- Volume
- 22
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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โฆ Synopsis
1467 0.2217 g Substanz erforderten nach fiinfstiindigem Kochen mit 50 ccm Zehntelnormalschwefels&ure zur Neutralisation 76.1 ccm Zehntelnormalkaliiauge, entsprechend 70.63 pCt. Essigshre, wiihrend sich fiir Octacetyldiglycose 70.79 pCt. berechnen. Reine Octacetyldiglycose lasst sich durch halbstiindiges Kochen mit Essigsaureanhydrid und etwas Chlorzink in Pentacetyldextrose iiberfiihren. Die einzigen krystallisirten Derivate des Traubenzuckers , welche das Vorhandensein von fiinf Hydroxylen in demselben direct beweisen, waren bisher die Acetochlorhydrose, c 6 H7 0 (0 C&H3 0 ) 4 c1, und die Acetonitrose, c ~H 7 0 (0 Ca H3 O), (0 N 02), welche beide indessen nach den Angaben ihres Entdeskers Coll e y nicht leicht krystallisirt zu erhalten sind. Diesen beiden Verbindungen schliesst sich nun ale weiteres Argument fiir die Fcnfatomigkeit des Traubenzuckers die gut krystallisirende Pentacetyldextrose an. Da dieselbe in befriedigender Ausbeote entsteht und leicht zu reinigen ist, so kann die Bildung derselben wohl in vielen Fallen neben den sonstigen characteristischen Eigenschaften und Reactionen des Traubenzuckers zur Identificirung dieses wichtigen und weit verbreiteten Kohlehydrats dienen. 280. Th. E i n o k e und 0. K e g e l : Ueber die Einwirkung von Chlor auf Phloroglucin. [Bus dem chemischen Institut zu Marburg.] (Eingegangen am 12. Juni.) Erste Mittheilung. Allgemeines. Die Einwirkung von Chlor auf P h l o r o g l u c i n ist bis jetzt nur wenig und in keiner Weise eingehend untersucht worden. Die ersten hier zu erwahnenden Versuche haben H l a s i w e t z und H aber m a n n 1) ausgefiihrt; dieselben arbeiteten rnit einer wassrigen Lasung von P h l o r o g l u c i n und erhielten als einzig fassbares Product D i c h l o r e s s i g s a u r e . Der stattfindende Vorgang wird durch die Gt leichung CsHsO3 + 3 H z 0 + 12C1 = 3CHClzCOOH'+ GHCl I) Ann. Chem. Pharm. 155, 132. Berichte d D. chem. Gesellschnft. Jahrg. XXII. I11 co C . O B r CBra( )CBrz BrC( )CBr C O \ / C . OBr BrO . C ( / C . O B r c h \ B , C h \ B r l) Monatshefte 6, 702. ' 3 Chem. SOC. Journ. 47, 423. 3 Monatshefte 6, 702. *) Auch in essigsaurer L6sung liisst sich arbeiten, doch gehen hierbei die Verunreinigangen des Phloroglucins mit in LBsung, was bei der Reinigung zu beachten ist.
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Aus dem Laboratorium fur analytische Chemie aer k. k. technischen Hochschule in Wien.) (Vorgelegt in der Sitzung der k. k. Acad. der Wiseenschaften zu Wien am 14. Juni 1877.) H 1 a s i w e t z hat in seinen classischen Untersuchungen iiber das Phloroglucin auch die Bereitung eines Tribromphlorogluci