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Ueber die Einwirkung einiger Metalle und Metalloide auf Phosphoroxychlorid und die Existenz von Leverrier's Phosphoroxyd

โœ Scribed by Reinitzer, B. ;Goldschmidt, H.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1880
Weight
335 KB
Volume
13
Category
Article
ISSN
0365-9631

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โœฆ Synopsis


IAuszug aus eioer d. kais. Akademie der Wissenschaften am 15, April vorgelegten Abhandlung.] (Eingegangen am 19. April; verl. in der Sitzung von Hrn. A. Pinoer.) Auf Anregung des Hrn. Prof. W. G i n t l wurden von dem Einen von UDS vor langerer Zeit zu dem Zwecke eines experimentellen Nachweises einer Verschiedenheit in den Bindungsverhaltnissen der drei Chloratome des Pbosphoroxgchlorids Versuche angestellt , die, mschdem sie die Reaktionsfiihigkeit dieser Verbindung gegen Metalle dargethan hatten, npater von uns gemeinsam fortgesetzt wurden. Bei Annabme der Formel GI, P---0-CI konnte man erwarten, dass das a n Sauerstoff gebundene Chloratom dem Molekul leichter entziehbar aei, ale die beiden andern, und so Gelegenheit geboten sei eur Entatehung complicirterer Atomcomplexe. Bei Annahme der Formel C1, P -0 sind solche Bildungen unwabrscheinlich. 111 V E i n w i r k u n g v o n K a l i u m u n d N a t r i u m . Die Alkalimetalle reagiren weder bei gewohnlicher Temperatnr, noch bei looo C. mit Phosphoroxychlorid I). Ralfum mit Phosphoraxychlorid im zugeschmolzenen Rohr auf 1800 erhitzt, reagirte bei dieser Temperatur so stiirmisch, dass regelmtissig eine Explosion erfolgte. Daher war eine Untersnchung der Reaktionsprodukte unmmijglich. E i n w i r k o i i g v o n S i l b e r . Molekulares Silber wurde mit Phospboroxychlorid im zugeschmolzenen Itohre 5 Stunden lang auf 250' C. erhitzt, nach welcher Zeit d i e Masse vollkommen verandert war. Die Fllssigkeit wurde von .den fcsten Rorpern abgegossen und fraktionirt. Die ersten Fraktionen bestanden zum grossten Theile aus P h o s p h o r t r i c h l o r i d . Nach dem Abdestilliren und langerem Erhitzen auf 150' im Luftstrome blieb eine zahe Fiiissigkeit zuriick. Diese wurde mit verdiinnter Natronlauge zersetzt. Die Zersetzungsprodukte waren Chlornatrium, arthophosphorsaures und metaphosphorsaures Natron. Das Auftreten ron P O , H deutet darauf hin, dass in der nrsprunglichen Masse P h o s p h o r p e n t o x y d enthalten war. Das Vcrhiiltniss von H,POII und C1 wurde bestimmt. 1) Zu allen Versuchen wurde salzstturefreies , rektificirtes Phosphoroxychlorid von norrnalem Siedepunkt genommen.


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Analyse d e r l u f t t r o c k o e n S u b s t a n z [CrPys(OHa)aCl,]Br, 3HsO. 0.1 I17 g Sbst.: 0.1182 g 2 AgCl + AgBr. -0.1388 g Sbst.: 0.1464 g 2 AgCl + AgBr. -0.1598 g Sbst.: 0.1657 g 2 AgCl + AgBr; 0.1602 g dieses Nicderschlags verloren im Chlorstrom 0 0154 g an Gewicht. -0.1208 g Sbst.: 0.0205