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Ueber die Einwirkung des Natriumamalgams auf eine alkoholische Lösung von oxalsaurem Aethyl

✍ Scribed by Debus, Heinrich


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1873
Weight
858 KB
Volume
166
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


In einer vor der chemischen Geselfschaft zu London irn Januar 1866 gelesenen Abhandlung *) habe ich auf den Umstand aufmerksam gemacht, dafs nicht nur die Alkohole, sondern auch die mit Sorgfalt untersuchten Sauren, eine nie die Zahl der Kohlenstoffalome ubersteigende Anzahl Wasserreste (HO) in einem Molecul enthalten. Ehe man jedoch dieses Verhaltnifs der Wasserreste zu den Kohlenstoffatomen als Regel annehmen kann , inufste man zeigen , dafs diejenigen Substanzen, welche sich demselben nicht unterordnen , entweder keine reinen Verbindungen sind, oder dafs die angenommene Zusammensetzung derselben nicht die richtige ist. Unter den Verbindungen , welche eine grofsere Anzahl Wasserreste als Kohlenstoffatome enthalten sollen, kommt eine vor, welche in vieler Beziehung die Aufmerksamkeit der Chemiker verdient. Es ist diefs die im Jahre 1864 von F r i e d 1 a n d e r **) entdeckte und beschriebene Glycolinsaure. Das Natronsalz dieser Substanz sol1 durch Einwirkung von Natriumamalgam auf Oxalather entstehen, und die Saure sich von der Oxalsaure nur durch einen Mehrbetrag von zwei Atomen Wasserstoff unterscheiden. 1st diese Zusammensetzung richtig, dam kann inan die Glycolinsaure durch die Formel CH(H012 . CO(H0) darstellen, ") Journ. Chem. SOC. 19, 17.


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