Ueber die Einwirkung des Chlorwasserstoffs u. a. auf das Aethyl- und Methylcyanür
✍ Scribed by Gautier, A.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1867
- Weight
- 232 KB
- Volume
- 142
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
der Bewegungen der Atome. 289 der Quadmtwurzel aus der absoluten Temperatur direct und der Quadratwurzel aus dem Atomgewicht umgckehrt propnrtional ist. Es liegt bis jetzt kein zwingender Grund vor, anzunehmen, dah die Geschwindigkeit der Bewegung der Atome innerhalb des Moleculs in flussigen und festen Kdrpern bei derselben Temperatur eine andere sei, als in gasfiirmigen Kikpern, und es kann debhalb vorliiufig die Berechtigung nicht abgesprochen werden, die Giltigkeit der Gleichung (3) auch auf die Atome fliissiger und fester Kdrper auszudehnen. G i e f s e n , 5. Mlrz 1867. Ueber die Einwirkung des Chlorwasserstoffs 11. a. auf das Aethyliznd Methylcyanur; von A. Gautier *). Einwirkung der I.tTasserstoffsaui.en. -Lafst man einen Strom getrockneten Chlorwasserstoffgases durch reines Aethylcyanur streichen, so Idst sich jenes Gas in ziemlicher Menge, ohne jedoch anscheinend eine Verbindung einzugehen, selbst wenn man die Ldsung in einem zugeschmolzenen Aobre auf 100'' erhitzt , in welchem Falle sie theilweiser Verlnderung unterliegt. Aber bei nachheriger Destillation geht der gr6fsle Theil der Flussigkeit wieder bei 96,7O iiber, welche Temperatur nach meinen Versuchen der wahre Siedepunkt des reinen gewdhnlichen Aethylcyaniirs ist. -Indessen bleibt ein kleiner Theil der Flussigkeit als syrupdicker Riickstand *) Compt. rend. I,XIII, 920.
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f24 welche beide denselben Alkohol (das Glycerin) hervorzubringen verm6gen, andererseits for das Jodpropylen CGHGJI und den Jodwasserstoffsiiure-ally lather CGHiJ, welche zwei verschiedene Alkohole , einen zweiatoniigen und einen einatomigen, hervorzubringen vermcgen. 6) Das Acetylen wird durch Erhi
B u t l e r 0 w, welcher mehrere Versuehe angestellt hat um diesen Kohlenwasserstoff zu isoliren (vgl. diese Aniialen CXI, 242 ; CXX, 356 ; d. R.), erhielt stets nur Aethylen unter Umstiinden, wo er das Auftreten von Methylen erwarten konnte.