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Ueber die Einwirkung des Acetons auf das Pyrrol

โœ Scribed by Dennstedt, M. ;Zimmermann, J.


Book ID
102776954
Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1887
Weight
552 KB
Volume
20
Category
Article
ISSN
0365-9631

No coin nor oath required. For personal study only.

โœฆ Synopsis


Schliesslich sei von mir nochmals betont und darauf hingewieaen, dass sich bei der Daretellung von Acetonchloroform mindestens drei auf diesen Kiirper zuriickfiihrbare orgaiiische Sauren bilden , die mit Sicherheit erkannt worden sind: Acetonsaure, Acetonaloxyisobuttersiiure, Acetonoxybuttersaure, und dass sich die Wege zu ihrer d i r e ct e n Darstellung nach dieser Kenntniss ron selbst ergeben:

  1. Zur Gewinnung der Oxyisobuttersaure behandelt man das f e s t e I) Acetonchloroform n h n e Acetonzusatz rnit Wasser oder wasserigen Liisungen der Alkalihydrate.

  2. Zur Darstellung der Acetonaloxyisobuttersaure condeosirt man 2 Yolekiile Acetonchloroform mit 1 Molekiil Aceton oder, was bequemer ist, 2 Molekiile Chloroform und 3 Molekiilen Aceton rnit Hiilfe von 8 Molekiilen Kaliumhydroxyd, sodass man sofort zu dem Sake der Saure gelangt.

3.. Die Acetonoxyisobuttersaure, deren Formel rnit Hiilfe von 2 Molekiilen Aceton und -1 Molekiil Chloroform oder aus 1 Molekul Acetonchloroform iind 1 Molekiil Aceton aufgebaut ist, wird nur erzeugt werden kiinnen , wenn man die Condensation in Geeenwart eines gehiirigen Acetoniiberschusses ausfiihrt. Meine Verauche iiber diesen Gegenstand sind noch nicht vollendet; ich werde daraof zuruhkkommen, sobald ich iiber die Resultate berichte, die ich iiber die Condensntionsversuche des Acetonchloroforms mit andern Ketonen erhalten habe.

F r e i b u r g i. B., den 3. August 1857.

  1. M. Dennstedt und J. Z i m m e r m a n n : Ueber die Einwirkung des Acetons auf das Pyrrol.

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## Identificining der Wirkungen des Hydroxylamins mit denen des Phenylbydrazins zu weit gegangen ist, und dass manum vor der Hand bei den Klassen der Aldehyde, der Acetone und der Lactone stehen zu bleibendie Thatsache, dass ein aromatisches Bioxyd sich mit Phenylhydrazin verbindet, als geniigende