Es ist nun vielleicht noch bemerkenswerth, dass wenn bei vorstehenden Versuchen die Eisenlosung durch eine iiquivalente Aluminiurnlosung ersetzt wird, das Chromoxyd nur unvollsthdig aus- fallt. Thonerde besitzt nur geringe Neigung Chromoxyd niederzuschlagen und selbst ca. 20 Atome Aluminium vermogen
Ueber die Einwirkung der schwefligen Säure auf das blaue Iridiumoxydhydrat
✍ Scribed by Birnbaum, Carl
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1865
- Weight
- 415 KB
- Volume
- 136
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Ueber die Einwirkniig der schwefligen Saure auf clas hlaue lridiiiinoxydhydrat ;
von Carl Birabaum, . , .si\tciit : . i i i i i cliemisclirn Lalrorntoriiim rlcr I'olqtecliiiirunis zii Carlrrulle.
Von Sauerstoffsalzen des Iridiums ist bisher sehr wenig bekannt. Bei Be r z e 1 i u s *) finden wir die Beschreibung von schwefelsauren Iridiumsalzen ; er loste Schwefeliridium in Salpetersgure auf und hekam je nach der Concentration der Saure und nach dem Grade der Erwarrnung ein griinbraunes Oxydulsillz oder eine brandgelbe Oxydverbindung. Beide krystallisirten nicht , sondern lieferten beim Eindampfen gummiartige Massen. Spater **) beschrieb derselbe Forscher einige Doppelsalze von schwefelsaurem Iridiurnoxydul rnit schwefelsaurern Eisenoxyd und rnit schwefelsaurem Baryt. Versetzt man eine Losung von Iriurnchlorid rnit Schwefelsaure und stellt metallisches Eisen hinein, so wird die Losung grun, unter Reduction des Iridiumchlorids zu Chloriir. Beirn Digmiren der Flussigkeit fallt dann ein graugriiner Niederschlag heraus, der eben das oben erwahnte Eisensalz ist. Aus einer Lbsung von schwefelsaurem Iridiumoxyd fallt Chlorbaryum mit der Schwefelsaure alles Iridium. Aufser diesen Angaben von B e r z e l i u s finden wir nur noch ein wirkliches Sauerstoffsalz des Iridiums bei C I a u s ***) beschrieben. Durch Einwirkung yon schwefliger Saure auf Iialium -Iridiumchlorid bekam er ein sehr complicirt zusamrnengesetztes Salz , eine Combination von Iridiumchlorur rnit sehwefligsaurem Iridiumoxydui und den entsprechenden Ha-lium\ vrbinduiigen. Dieses Salz lieferle bei der Rehandlung *) I'ogg. Ann XIII, 487. **) L)aseibst Sv, 213. ***) IXese Annalen LXIII, 352. 4iinnI. d . (:hemic 11. Phumi ( : S X X V I . Hil. 2. ilrf't
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Wenn man eine concenlrirte Lijsung von schwcfclsaurem Kupferoxyd mit schwefligcr Siure siittigt , odcr wenn man dic heifse Auflnsung des Ihpfersalzes niit saurcm schwefligsaurem Alkali verinisclit , oder scliwcflige SPure auf Iiupfcroxydliytlrat oder kohlensaures Kupferoxyd wirken IiM, otlcr cndlich
Bei Analyse a. ist die Asche in Abzug gebracht. H a n n o v e r, 15. Juli 1869. Ueber die Einwirkung der schwefligen Saure auf Platinchlorid ; von K . Birnbaurn.