Ueber die Einwirkung aromatischer Aldehyde auf para-substituirte Aniline
✍ Scribed by Kühling, O.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1894
- Weight
- 306 KB
- Volume
- 27
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
567 fallt , die ihrem Aussehen nach frisch gefalltem Eisenoxydhydrat sehr iihnlich ist und nach dem Trocknen bei 1000 identisch rnit dem oben erwiihnten Korper P (NH Ag)a (0 Ag)a OH ziisammengesetzt zu sein scheint. Sie explodirt schwach beim Erhitzen und geht beim Kochen mit Wasser unter Wasserverlust in das rothe Salz iiber. Wird die Gallerte soweit verdiinnt, dass sie our noch 2-3 pCt. kaustisches Alkali enthiilt, wobei sie farblos bleibt, und wird sie d a m gekocht, so setzt sie ein braunes amorphes Salz ab, welcbes das Aussehen von Silberoxyd hat; trotzdem bat es eine constante Zusam-(NH Ag)z ausgedriickt wird. mensetzung, die durch die Formel P< (0 4 9 3 Trn trocknen Zustande expJodirt es heftig beim Reiben, Erhitzen oder Zusammenbringen mit Schwefelsaure.
Bis jetzt ist es noch nicht gelungen, Salze rnit mehr als 5 Atomen Silber darzustellen. Hier moge noch bemerkt werden, dass alle diese Salze leicht in einander ubergefiihrt werden konnen.
Nach den oben angefiihrten Thatsachen zu schliessen , erscheint es als sicher, dass die Diamidophosphorsaure im Stande ist, sich mit einem Molekiile Wasser oder Basis zu verbinden und so das Diamid der fiinfbasischen Phosphorsaure zu bilden, in welcher die Amidogruppen dieselbe Rolle spielen wie Hydroxyl, da ein Atom Wasserstoff in denselben durch Metal1 ersetzt werden kann.
Diese Untersuchung wird fortgesetzt mit der Absicht, das Triamid und die entsprechende fiinfbasische Saure zu erhalten und aucb, wenn moglich, die Salze der Pentahydroxylphosphorsaure.
Diese Untersuchung wird in ausfiihrlicher Form im American Chemical Journal erscheinen.
University of Chicago, Januar 1894.
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- Kiihling: Ueber die Einwirkung aromatischer Aldehyde auf para-substituirte Aniline.
(Eingegaogen am 22. Februar. ) Die vorliegende Untersuchung bezweckte das Verhalten aromatischer Aldehyde gegenuber solchen primaren aromatischen Aminen, in welchen die Parastellung zur Amidogruppe substituirt ist, unter dem Einfluss starker Sauren zu studiren. Die Bildung von Benzylidenverbindungen ist unter diesen Umstlnden ebenso ausgeschlossen, w i e die Entstehung von Triphenylmethanderivaten. Ich erwartete daher, dass die eventl. eintretende Reaction unter Eingreifen der
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aof andere Weise erfolgt, so dass noch ein mit Sauerstoff und Hj droxyl zugleich verbundenes, leicht durch alkalische Metallliisunge oxydirbares Kohlenstoffatom vorhanden bleibt. Aehnliche Forineln kanii man fiir andere den Zuckerarten nah stehende Verbindungen aufstellen, z. B. fiir die Glycuronsfi