Ueber die eigene Bewegung des Sirius
โ Scribed by C. A. F. Peters
- Book ID
- 102752926
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1851
- Tongue
- English
- Weight
- 709 KB
- Volume
- 32
- Category
- Article
- ISSN
- 0004-6337
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โฆ Synopsis
Ein einzelner Fixstern, auf welchen keine merkliche lussere Krafte einwirken, wird entweder ruhen, odcr sich im Raume mit einer gleichffirmigen Geschwindigkeit in gerader Linie fortbewegeu: er rvird daher, vom Schwerpunkte unsers Sonuensystenis aus gesehen , entweder keine Eigenhemegung haben, oder eine solche, die in dem Bogen eines qr6ssten Kreises der Himnielskugel so vor sich geht, dasp sic der rbsoluten gleichfiirmigen Bewegung des Sterns entspricht. W i r werden eine solche Eigenbcwegung in der Folge cine unveriiirdarliche nenneo. Der Schwcrpunkt eines physischeo Doppelsterns , d. h. cines S y stenis vun leucbtenden Fixsternen, deren Entt'ernungen von einaiider , irn 'erhaltniss zur Eatfernung des ganzen Systems von uns, nur geringe sind, uod die sich gegenseitig anziehen , wird gleichfallfi eine unveranderlicbe Eigenbeweguug haben , so lange Buseere, auf dieses System uncl ruf iinser Sonneosystem wirkende, Kriifte nicht elne mcrklicha dbweichuiig hervorbringen. Die Eigeirbewegung jedes einzelneo Sterns eines solcheri Sgstenis wird dagegen veriiiiderlich sein, weil sie a u s der gleichfirmigen Bewegung des Schwerpunkts und der uogkichf6rmigen Bemegung d e s Sterns urn den Schwerpunkt zusanimengesetzt ist. d u c h die Eigenheweguogen aller d c r , j e n i p Sterne , welche uos nicht dappelt erscheinrn, UIU welche sich aber dunkele Kiirper bewegen, wie die Plilneten urn unsere Sonne, mnsserr auf Ihnliche Art veranderlicli seln , und diese Vergnderungen ' klinnen eine nrerkliche und messbare Gr6sse erlangeii , wenn die Massen jencr dunkelrr Kbrper auch noch betrachtlich kleiuer weiii sollten, als die Rlassa uriserer Soone. I n den Astronomiacheri Nachrichten Bd. 22 Nr. 514 hat Besoel bewiesen, d s s s werin Ferlrrdcrungen der eigenen Be-WegUOg eines Fixsterns, im Laufe eines Jabrhuoderts, eine merkliche GrSsse erlangen, dieses nur dadurcb entsteben kann, dass der Stern, der eiirc solche Veriinderung reigt, zii dem System einee physischen Doppel -(oder vielfacheo) Sterns gehlirt. Erscheiot der Stern voo veranderlicher Bewegung eiofach, so mtsseo also dunkele KOryer in seiner Niihe sein, durch deren Anziehungen die Verilnderuogeo der Bewegung (lee sichtharen Sterns hervorgebracht werden. Der erste, melcher Verlnderungen in den eigeoen Bewepigen einiger einfach erscheinpnder Fixeterne zu bemerkeo Ber Ed. *) S. die our den Philorophical Tranmtionr abgedrnckte Abhandlong: On the c h a n g e r w h i c h h a v e t a k e n p l a c e i n t h e d e c l i a e t i o n r o f i o m e o f t h e princ i p a l f i r e d rtrrrr. By J o h n Pend. L o n d o n 1 8 2 3 .
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