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Ueber die E. Fischer'sche, aus Methylketol und Jodmethyl darstellbare Base

โœ Scribed by Brunner, Karl


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1898
Weight
338 KB
Volume
31
Category
Article
ISSN
0365-9631

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โœฆ Synopsis


wenn ich in meiner Mittheilung iiber dss Jodospongin') darauf hingewiesen habe, dass der Schwefelgehalt genuiner Eiweisskiirper im Allgemeinen ihrer Molekulargriisse umgekehrt proportional ist , dieser Satz selbstverstandlich nicht fiir Spaltungsproducte giiltig ist, bei deren Entstehung andererseits schwefelreiche Atomgruppen abgespalten werden. D a m kann natiirlich trotz geringerer Molekulargrosse der Schwefelgehalt weniger hoch oder selbst gleich Null sein.

H a l l e , im Juli 1898. 527. K a r l Brunner: Ueber die E. Fischer'sche, &us Methylketol und Jodmethyl darstellbare Base. [IL Mittheilung.] (Eingegangen am 18. Juli.) Zu meiner in der ersten Mittheilunga) erwahnten Synthese der F i s c h e r ' s c h e n Base habe ich noch hinzuzufiigen, dass sich diese Base aus dern Methylphenylhydrazon des Methylisopropylketons, ausser durch Anwendung voii alkoholischer Chlorzinklosung, auch durch die Einwirkung von alkoholischer Schwefelsaure, Bromwasserstoff-und Jodwasseratoff-Saure und sogar von atherischer Oxalsaureliisung bildet, wenn man die Mischurig des Hydrazons mit diesen Saureliisungen bei Zimmertemprrntur ca. 34 Stunden stehen Iasst. Bei der Anwendung von dkoholischer Schwefelsiiure und Bromwasswstoffsaure bleibt dns Salz der Base in Losung und kann daraus durch Aether gefallt werden j atherische Oxalsaurelosung und alkoholische Jodwasserstoffsaure hingegen scheiden die beziiglichen Salze d e r F i s c h e r ' s c h e n Base Bus. Das mit alkoholischer Schwefelsaure entstandene und mit Aether gefallte Salz ist ein saures Sulfat, wie denn iiberhaupt nur ein saures Sulfat nach den] Vervinigen der F i s c h e r ' s c h e n Base mit aikoholischer Schwefelsaure auskrystallisirt. Dieses Salz schmilzt bei 2010 rind hat die Zrisammensetzung C12 Hls N . H2 Sod. Ber. Has04 35.2. Gef. HzSOr 36.1. D a r s t e l l u n g d e a J o d i d e s d e r F i s c h e r ' s c h e n R a s e a u s d e m M e t h y I i s o p ro p y 1 m e t h y I p h e n y 1 h y d r a z o n m i t J o d w a s s e rs t o f f s a ure. Von den genannten Sauren giebt die alkoholiscbe Jodwasserstoffaaure wegen der Schwerliislichkrit des Jodidrs mit guter Ausbeute aogleich ein reines Salz; sie ist deshalb zur Darstellung der F i s c h e rl) Vgl. H a r n a c k , Zeitauhr. f. phybiolog. Chemie 24 (1898), 412. 2) Diem Berichte 31, 612. ~Berichte d. n. ohem. Geoellschaft. Jnhrg. X I X I .


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