Ueber die Durchlässigkeit von Filmen trocknender Oele
✍ Scribed by Bauer, K. H. ;Gonser, K.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1924
- Weight
- 354 KB
- Volume
- 31
- Category
- Article
- ISSN
- 0366-7960
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✦ Synopsis
CHEMISCHE UMSCHAU. 197
In der Farbenzeitung 1924 S. 507 berichtet P. J a e g e r tiber U n t e r s u c h u n g d e s D i c ht i g k e i t s g r a d e s v o n d u r c h A n s t r i c h e a u f g e b r a c h t e n S c h u t z s c h i c h t e n und gibt eine Reaktion bekannt, mit deren Hilfe. man die Durchlassigkeit solcher Schichten nachweisen kann. Es wird dabei vorausgesetzt, dass die Oel-und Farbschichten im spateren Verlauf des Erhartungsprozesses immer stgrker poros werden, P. J a e g e r ging daher von dem Gedanken aus, die Porenbildung dadurch sichtbar zu machen, dass die betreffenden Oel-und Farbschichten auf vorprgparierten Flaclien aufgetragen werden, auf denen in feinster Verteilung irgend ein Metallsalz sich befindet, das mit einer spgter in Anwendung kommenden Reagensfliissigkeit Quantitative Analyse des alten Sardinenoles. a) Bestimmung der sogen. Oxysauren. Der verwendete Tran war wie erwahnt 10 Jahre alt, dalier wie jedes altere fette Oel anoxydiert, und zwar infolge der gezeigten energischen Sauerstoffaufnahme der Clupanodonsaure besonders stark. Dieser Umstand machte Aufnahme der freien Sauren in Petrolather zur Abscheidung der sogen. ,,Oxy-.saurenU notig, die sich in Form schwarzbrauner klebiger Massen an den Wanden des Scheidetrichters ansetzten. Sie sind nicht identisch mit jenen wahren Oxysauren, welche bei der Oxydation der ungesattigten hoheren Fettsauren nach H a z u r a als farblose krystallinische Massen erhalten werden, scharfe und hohe Schmelzpunkte und farblose Alkalisalze liefern. Jene immer noch ungenau als ,,Oxysauren" bezeichneten nattirlichen Oxydationsprodukte ungesattigter Sauren in fetten Oelen konnten bisher in krystallinischem Zustande nicht erhalten werden. Sie sind es, welche die Seifen alter Oele dunkelbraun farben. Durch Petrolather ausgefallt schliessen sie noch unoxydierte Sauren ein. Sie sind daher nochmals in Alkali zu losen, wieder auszufallen und mit Petrolather auszuziehen. Auf diese Weise wurden bei der ersten Verseifung aus 1. 10,6626 g Sardinenol 8,5793 g unoxydierte Fettsauren = 80,66"/,
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