Ueber die Darstellung der Fettalkohole aus ihren Anfangsgliedern. Reduction des Essigsäure-Anhydrids zu Aethylalkohol
✍ Scribed by Linnemann, Eduard
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1868
- Weight
- 117 KB
- Volume
- 148
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Lafst man Essigslureanhydrid zu fein gepulvertem Natriumamalgam treten, so flndet eine heftige Einwirkung statt, wobei, wenn nicht alle Feuchtigkeit ausgeschlossen ist, was nebenbei gesagt nie vollstlndig gelingt, sogleich der bemerkenswerthe Geruch nach Aldehyd auftritt. Setzt man dann Wasser hinzu und blieb ein Ueberschufs an Amalgam, so wird der Aldehydgeruch Anfangs noch deutlicher, dann aber verschwindet er, und in der wiisserigen LBsung befindet sich neben sehr vie1 essigsaurem Natron Aethylalkohol. Hierbei entsteht indessen gleicbzeitig noch ein in Wasser schwer lbsliches Oel von aromatischem Geruch.
Die Bildung von Aethylalkohol ist hier die Folge dreier aufeinander folgender Reductionen, die durch nachfolgende Gleichungen drrgestellt werden.
Man verhhrt bei diesem Versuche am Besten folgendermafsen. In einem von Aufsen mit Eiswasser umgebenen Kdbchen befinden sich 250 Grm. fein gepulvertes, 4 pC. Natrium haltendes Amalgam. Man Iiifst nun in kleinen Mengen
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