Ueber die Bildungs - und Bereitungsweise des Aethylamins
✍ Scribed by Göfsmann, A.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1854
- Weight
- 175 KB
- Volume
- 91
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Pfunde der Bliithen gleich nach dem Aufbliihen eingesammelt, zerquetscht und mit verdunnter Natronlauge destillirt. Das zuerst Uebergehende zeigte den bekannten Geruch am starksten. Das Destilliren wurde so lange fortgesetzt , als das Destillat noch deutlich alkalische Reaction zeigte. Dasselbe wurde dann rnit Salzsaure neutralisirt und irn Wasserbade zur Trockne verdunstet. Die erhaltene Salzmasse wurde rnit Aether -Alkohol digerirt, filtrirt und das Filtrat mit Platinchlorid versetzt. Es fie1 ein hellgelbes krystallinisches Pulver. 0,1505 Grm. des Platinsalzes wurden in einem Porcellantiegel durch Gluhen zersetzt. Erhalten wurden 0,0558 Gran Platin. Diese entsprechen 37,2 pC. Platin, welche mit der berechneten Menge Platin zusammenfallen. Mehr noch als in den Bluthen ist in den weiter entwickelten Knospen das Propylamin enthalten. Wahrend des Bliihens verdunstet es allrnalig, so dals die alteren Bliithen den Geruch fast gar nicht mehr zeigen. Es sol1 nach Witts t e i n als eine Art Secret aus dem Bliithenboden &usschwitzen. Go"fsmarrn, iiber eine neue Bildungsund -__ Ueber die Bildungsund Bereitungsweise des Aethylamins ; von Dr. A . Gofsmann, Assistent am cliemischen Luburatorium 211 Gbttingen.
📜 SIMILAR VOLUMES
Ans diesen Zalilcnwerlhen ergiebt sicli die Forriiel : C,H,N, HCI + 2 C,NHg, d. i. i Aequivalcnt clilor\vassersaiircs Aelliylainin niehr 2 Arq. Cyanquccksilber.