Ueber die Beziehungen des Erythrits zu den näheren Bestandtheilen gewisser Flechten
✍ Scribed by de Luynes, V.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1864
- Weight
- 153 KB
- Volume
- 132
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Die ersten theoretischen Ansichten iiber diesen Gegenstand verdankt man B e r t he 1 o t **). Nachdem dieser Forscber das Verhalten des Erythrits zu Sauerstoffsiurcn feetgestellt hatte, schlofs Derselbe, dafs dieser K6rper in diesem Verbindungen die Rolle eines niehratomigen Alkohols spielt. Er wurde so dazu gefuhrt, das Erythrin oder die Erythrinslure als einen zusammengesetzten Aether zu betraohten, der durch Einairkuiig der Orsellinsaure auf den Erythrit entsteht. In der That kann man das Erythrin durch die fod gende Gleichung ausdriicken : CloH,Om = C8Hl0O8 + 2Ci6H808 -4HO. Erythrin Erythrit Orsellinrdinw. Es ware nech dieser Hypothese der zweifach-orsellinsaure Erythritather. Die eben gegebene Forrnel fordert 56,87 pC. Kohlenstoff, 5,20 Wasserstoff , 37,93 Sauerstoff ; S t en h o u s e hat gefunden 56,85 pC. Kohlenstoff, 5,56 Wasserstoff und 37,59 Sauerstoff. Jene Betrachtungsweise steht somit in Uebereinstiminung mit den Resultaten der Analyse. Durch Behandlung des Erythrins mit Barytwasser erhielt S t e n h o u s e eine sehr bittere, von ihm als Rhrowythin bezeichnete Substanz und Orsellinsaure , die rnit dem Baryt in Verbindung tritt. Das Pikroerythrin kann betrachtet werden als hervorgehend aus der Einwirkung von i Aeq. Erythrit auf 1 Aeq. Orsellinsaure :
c 2 4 H i ~O 1 4 = C&,uO, + C,,HaOa -2 H O ; Pikroerythrin *) Compt. rend. LIX, 81. **) Chimie orgsnique fondbe Bur la aynthese 11, 227. *) Diem Annalen CXXV, 13. **) Im Auszug an8 Compt. rend. LVIII, 841 ; Fortaetzung einer friiheren (vgl. diem Annslen CXXXII, 199) Mittheilung.
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