So weit unsere Kenntnisse reichen, stimmt also die kiinstliche Bildung des Collidins ganz mit der des Picolins iiberein, so dafs es keinem Zweifel unterliegt, dafs beide Basen in eine Reihe gehiiren. Welche Constitution aber dieser Reihe zukommt , kann nach dem vorliegenden Material eben so wenig en
Ueber die Basen der Pyridin- und Chinolinreihe
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1883
- Tongue
- English
- Weight
- 145 KB
- Volume
- 221
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Basen der Pyridin-u. Chinolinreihe. 451 Reine Kohle ftlr elektrische Belenohtung. -J a c q u el a i n sagt am Schlusse einer griisseren Abhandlung, in welcher er eingehend die verschiedenen Verfahren der Reinigung natiirlicher Kohlen und ihre directe Darstellung beschreibt, dass das Leuchtvermiigen und die BesGndigkeit des elektrischen Bogens einer reinen Kohle, einerlei ob sie direct oder durch Reinigung erhalten wurde, in gleichem Verhilltniss mit ihrem specifischen Gewicht, ihrer Hiirte und Reinheit zunimmt. Natiirliche Graphitkohle aus Sibirien, von der im Conservatoire de Paris eine reiche Sammlung sich befindet, erlangt durch Reinigung ein Leuchtvermiigen, das doppelt so stark ist wie jenes, das sie in natiirlichem Zustande zeigt und um jenes reiner kiinstlicher Kohle iibertrifft. Eine reine kUnstliche sehr harte und glhzende Kohle gab eine Leuchtkraft, die sich bis zu der von 236 Carcel'scher Lampen erhob.
Verf. untersuchte verschiedene Proben von Graphit aus Sibirien und ebenso mehrere Proben von Retortengraphit und fand, dass trotz ihrer vie1 griisseren Hiirte, ihr specifisches Gewicht durchgangig niedriger ist, wie das des sibirischen Graphits, was die Ueberlegenheit des Leuchtvermiigens des natfhlichen Graphits von Sibirien erklw , wenn derselbe gereinigt worden war.
Die Proben von Graphit aus
Sibirien zeigten ein specifisches Gewicht, das zwischen 2,2855 und 2,4177 schwankt; sie gaben 5,184 bis 8,674°/0 Asche, wovon durch Behandlung mit Fluorwas-serstoffs5ure 4,284 bis 7,907 o/o den Proben entzogen werden konnte, so dass also nur 0,767 bis 0,900 o/o Asche zuriickblieben. Die Proben von Retortengraphit zeigten ein specifisches Gewicht zwischen 1,9032 und 1,9935 und einen Aschengehalt von 3,378 bis 3,602 o/o ; die Behandlung mit Fluorwasserstoffsilure entfernte von ihm nur 0,216 bis 0,502 so dass also noch 3,100 bis 3,162% zuriickblieben. (Annales 0% Chimie et 0% P&sSiqw. S&e 5. Tame 27'. pag. 537.) ' C. Kr.
📜 SIMILAR VOLUMES
Nachtrag: TJeber d a s V o r k o r n m e n d e s T r i d y m i t s i n d e r N a t u r . Der Tridymit scheint hlufiger i n der Natur verbreitet zu win, nls nach den bisherigen Erfahrungen sngenommen werden kann. Er fintlot sich nicht blofs in vulkanischen Gebirgssrten , sondern auch in Milleralien,
I L e l l m a ~i i i , ner. d. deutsch. chern. Ges. BB, 2101. Lellniartii 111id G r o I's, diese Ariiialen B60, 269. \*) Bei der Ausfuhrung dieser Versuche wareii wir iioch nicht ioi Besitze der oben erwlhnten kleinen Zelle.