Ueber die Anwendung von metallischem Aluminium zu den Synthesen aromatischer Kohlenwasserstoffe
✍ Scribed by Radziewanowski, Cornelius
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1895
- Weight
- 320 KB
- Volume
- 28
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
wasserfreie Warzen nnd Schuppen ab. Der Schmp. liegt bei 239O, die waeserhaltigen Krystalle verlieren das Wasser, bevor sie schmelzen. B e n z o p h e n o n d i ca r b o n siiur e m e t h y l e a t e r , CO (Cc H4CO9 CH&. Fleche, siiulenfiirrnige Erystalle, Schmp. 107O. Beim Erhitzeu mit Essigsiioreanhydrid aof 140° im zogeschmolzenen Rohre liefert die SBure eine in SodalBsung uoliisliche Verbindung, die aus Eiaessig in zu Drusen vereinigten, bei 182O schmelzenden Nadeln krystallisirt. Ihre Zusammensetzung stimmte genau zur Formel: CO . (Cs H 4 . COa . Ca H3 0)a. Daa C h l o r i i r , CO . (CsHoCOCl)a, krystallisirt in weseerhellen, prismatischen Krystallen, die bei 110 0 schmelzen. Die Liiaung dieses Chloriirs, in wasserfreiem Aether mit Zinkatbyl zusammengebracht, liefert das E e t o n , CO . (CcH4. CO . Ca H&, das aus Weingeist in siiulenfirmigen, zusammengewachsenen Krystallen anschiesst ; Schmelzpunkt 1050. 231. C o r n e l i u s R a d x i e w a n o w s k i : Ueber die A n w e n d u n g von metallischem A l u m i n i u m x u den Synthesen sromatischer KohlenwasserstoEe. [Auszog aus einer der kaiserl. Akademie der Wissenschaften in Krakau in der Sitzung vom 6. Mai 1895 vorgelegten Arbeit.] (Eingegangen am 13. Mai.) Die praktische Anwendung von Aluminiumchlorid hegegnet gewiihnlich Schwierigkeiten, welche darin ihren Grund haben, dass das Alnminiumcblorid zu sehr unbestsndigen K6rpern gehiirt und sehr schnell seine Eigenschaften unter dem Einfluss der Feuchtigkeit der Luft einbiisst; der Grad der Veriinderung aber lisst sich nicht so leicht nach Augenmaass abschiitzen. I n zweifelhaften Fiillen wird lieber ganz frisches Aluminiumchlorid angewendet; wo es sich aber um eine gut verlaufende Reaction handelt, gebraucht man frisch snblimirtee Chlorid , dessen Darstellung mit Scbwierigkeiten verkniipft ist. Um diesen Unbequemlichkeiten abzuhelfen , habe ich einige Versuchsreihen iiber die Ersetzung des Aluminiumchlorids durch Muminiumspiihne und Salzsiiure, bezw. Aluminiumspiihne und Queckailherchlorid angeatellt. Diese Materialien sind iu jedem Laboratorium vorriithig, und die Feuchtigkeit der Luft iibt auf sie keinen SO grossen Eiofluss aus, wie auf das Aluminiumchlorid.
' 1 S c h r a m m , Sitzungsber. d. k. Akad. in Krakau, Math.-naturw. 25,