Ueber die Anwendung des Wasserstoffs in der Mineralanalyse
β Scribed by von Rivot, L. E.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1851
- Weight
- 550 KB
- Volume
- 78
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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β¦ Synopsis
Die rcducirende Wirkung , weldie das trockne Wassersloffgas bei inchr oder weniger erhiihler Temperafur auf nwhrere blelalloxydc apsiibl , kaiin init grofseiti Vorlheil zur Tremung tlieser Mutalloxyde von anderen Basen auge.ewendef werdeii , auf welche das Wasserstoflgas bei jcder Teniperalur ohne Einwirkung ist. Den Versuclien, welche zpr Benulzung tlieses Vcrliallens schoii fruher angestelit worden sind , will icli die Resilllate nielirerer Trenuungen und Anal ysen zufugen , welche nacli den gewohnlich angeweridelen Methoden schwierig auszufuhren sind. Ich konnte durch Anwendung des Wassersloffs init grdser Genauigkeit das Eisenoxyd von dcr Thonerde, Beryllerde und Zirkonerde, das Eisenoxyd von dem Chromoxyd, rlas Zinnoxyd von der Kieselerdc trennen. Das in den verschiedenen Lehrbiichern der analylischen Chemie angegebene Verfahren besteht in der Behandlung des gewogenen Gemenges der beiden Oxyde niit Kaliauf lrockqem Wege im Silbertiegel oder auf nassein Wege nach Auflosen in einer Saure -, Trennung des Eiscnoxyds und Gu$woschen desselben mit siedendeni Wasser. Dieses Ycrfakren is1 langwierig und ofl uagenau, wenn das arigewendele Kali nicht voUkouunen rein ist. Da die Trennuug der beiden Oxyde bei dey Analyse von Mineralien w n e l von Niillenprod~den Cpufig vorkommt , suchte ich ein schnelber ausfiihrbares Und sicherere8 Verfahren. Ich erhidt sehr genaue Resultate, indem ich das gewogene GemengP vpn Qisenoxyd und Thonerde, die aus der Losung in einer Siiiirc Trenirurag des Eisenoxyds vorj der Thotterde. -*) Annales dc chiniie et iie physique, sine sbrie, XXX, 1%.
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