Ueber die Alkylirung der Isonitraminfettsäuren
✍ Scribed by Sielaff, H.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1898
- Weight
- 168 KB
- Volume
- 300
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Zur Daretellung des Methylisonitraminmethylacetats wird frisch gefiilltes , mit Wasser und Alkohol ausgewaschenes, isonitraminessigsaures Silber (cin Molekul) mit einer alkoholischen Losung von Jodmethyl (zwei Molekule) ubergossen. Die Umsetznng tritt unter freiwilliger Erwarmung ein, und man erhllt nach Verlauf einiger Stunden neben Jodsilber eine tief gelb gefarbte Flllssigkeit. Dampft man diese auf dem Wasserbade ein, so hinterbleibt ein Syrup, der nach mehrwochigem Stehen sich in eine mit einem gelben Oel durch-tri6nkte Krystallmasse verwandelt. Die Krystalle an sich sind farblos; cs liegt in h e n der Dimethylester der Isonitraminessigsaure, , CO 0 CH, \SIOJCH8' vor. 1st man einmal im Besitze des krystallisirten Esters, SO kann man durch Eintragen eines Krystalles in daa s p p a r t i g e Reactionsproduct des isonitraminessigsauren Silbers und Methyljodids schneller die Kqstallisation hervorrufen ; doch gelingt dies nicht immer. In dem gelben, den Krystallen anhaftenden Oele liegt ohne Zweifel ein isomerer Ester vor, der zu derselben Klasse geh6rt, wie der gelbe 8-Ester des Methylendiisonitramins. Dafiir spricht sein Verhalten gegen Ammoniak nnd Alkalien. Von beiden Agentien wird die Substanz in gleicher Weise wie der erwllhnte ,!?-Ester des Diisonitramins unter starker Erhitzung und sturmischer Entwickelung farbloser Gase zereetzt. Ammoniak bewirkt zugleich intensive Rothfiirbung der FlUssigkeit. Beim Eindampfcn einer solchen Losung wurde ein H,C Annalen der Chemie 300. Bd.
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Erhitzt man Acetophenon mit 11;4 Mol. Jodmethgl und 33/, Mol. gepulvertem Aetzkali im Einschmelzrohre sechs bis zehn Stunden lang auf 1000, so erhWt man bei Zusatz von ' ) Journ. f. prnct. Chem. [2] 43, 599.