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Ueber Derivate des α- und β-Naphtylglycins

✍ Scribed by Bischoff, C. A. ;Hausdörfer, A.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1890
Weight
358 KB
Volume
23
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Bisohoff und A. Hausdorfer: Ueber Derivate des cc-und fi-Naphtylglycins. [Mittheilung aus dem chemischen Laboratorium des Polytechnikums zu Riga.] (Eingegangen am 21. Juni.) XXII. a -D i n a p h t y l -a -y -d i a c i p i p e r a z i n , Wir haben im vorigen Jahre') mitgetheilt, dass beim Erhitzen des u-Naphtylglycins auf 230° nicht das erwartete Piperazin, sondern das Anhydrid entstand und kiindigten den Versuch an, die Synthesen des Piperazins mittelst Essigsaureanhydrid zu bewerkstelligen. Hr. S t e f a n o w s k y , welcher dieses Piperazin weiter studiren wird, nahm gleiche Molekiile cc-Naphtylglycin und Essigsaureanhydrid, erhitzte 2-3 Stunden auf 200°, bis eine herausgenommene Probe sicb in Ammoniak nicht mehr liiste. Die Masse wurde dann rnit Ammoniak gewaschen und hinterblieb als ein gelblichgriines Pulver, welches nach dem Waschen rnit Alk?hol aus Eisessig umkrystallisirt wurde. Durch nochmalige Krystallisation aus einem Gemenge von Alkohol und Eisessig wurde dae Piperazin in glanzenden Blattchen erhalten, welche bei 275O schmolzen uud alle Eigenschaften zeigten, welche rnittlerweile von Abeniusz) fur das aus Chloracetnaphtalid dargestellte mit unserem identische Piperazin beschrieben worden sind. Als das Piperazin (1 g ) mit alkoholischem Kali ( 3 g in 30 g Alkohol) SO lange erhitzt wurde, bis eine Probe rnit Wasser keine Triibung mehr zeigte, und die LBsung eingedampft wurde, hinterblieb ein kryetallinisches Kaliumsalz , welches in Wasser leicht 16slich war und auf Zusatz von Salzsaure eine weisse Saure ausschied, welche hein Naphtylglycin, sondern jedenfalls die Spaltungsslure: / G O . C H a l CioH7. N N . CtoH7 'CHaCOOH H war, welche weiter untersiicht werden soll. Piperazins gegen salpetrige Saure wird studirt. Auch das Verhalten des .XXIII. C H a C O O H a -N a p h t y l i m i d o d i e s s i g s a u r e , C10H7N<CHa C O O H . Hr. L e y k i n fand zunachst, dass a u s 1 Mol. Naphtylamin und 2 Mol. Chloresaigsaure auch bei langerem Erhitzen und bei Anwendung grijsserer Mengen Chloressigsaure lediglich Naphtylglycin entstand. 1) Diese Berichte XXII, 1SOS. a) Journ. fur prakt. Chem. 40, 438.


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