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Ueber den Uebergang des phosphorsauren Kalkes in die Pflanzen


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1847
Weight
49 KB
Volume
61
Category
Article
ISSN
0074-4617

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โœฆ Synopsis


In der Sitzung der k8nigl. Akademie in Paris, ain 30. November 4846, Ienkte Hr. Duiri a s die Aufmerksainkeit der Physiologen auf die Loslichkeit des phosphorsauren Kalkes iii Salmiaklosung oder in Wasser, was mit Kohlensaure gesattigt is!, indem diese Eigenschaft, mie er sagt, den Uebergang des phosphorsauren Kalkes in die Pflanzen erklart. Ich habe vor drei Jahren bei der Bearbeitung der fuiiflen Auflage meiner A@kulturcheiuie diese Eigenshft zuin Gegenstaiid einiger Versuche gemacht und bemerhte hieriiber Seite 158 folgendes : ,,Die Art uiid Weise , iii wclcher pliosphorsaure Erdsalze .und naitienrlicli der phosphorsarire Kalk die Fiihigkoit erlangen, nvon den Wurzelii dar Pflarizen aufgenorniiien zu warden, labt nsich durch sehr einfaclic Ver,suche darthull. nDer phospliorsaure Kallc ist niimlich in reinem Wasser rnicht 18slich, aher er lost sich leicht in einem Wasser, welches SKochsalz oder ein Aiiiinoniaksalz enthalt. 111 Wasser, welchee ,schwefelsaures Airinioniek eiilhiilt, lod er sich so leiclit auf wie nGyps. Der phospliorsaurc lialk wird fiiriier mit Leichtigkeit ,,voii Wasser aiifgcnoiiiiiien , welches Kohlensaure enthalt , e r nverlialt sicli gegen dieses Liisungsiiiittel iiliiilich wie der kohnlensarire 1ialk.u Hierzu beinerire icli, dafs 1 Liter mit Kohlendure geslttigtes Wasser iin Ganzen 0,6626 Grm. Knochenerde lost, von welcliem sich beiin Sirrlen 0,500 Grm. abscheiden, wiihrend 0,1626 Grm. riach dern Erkditeii gelost bleiben.


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