Ueber den Natrongehalt der Pflanzenaschen
โ Scribed by Bunge, G.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1874
- Weight
- 498 KB
- Volume
- 172
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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โฆ Synopsis
Asilstsnt am ebemlschen Lahwazorium ZL' Dorprt. (Eingelaufen den 23. Fcbruar 1874.) Es ist in neuerer Zeit unter den Agriculturcbernikern und Pflanzenphysiologen niehrfach die Ansicht auagesprochen worden, dars das Natron nicht zu den unentbehrlichen Nahrungsstoffen der Pflanze gchiire, dafs viele Pllanzen auch bpi volliger Entaiehung der Ratronsalzt: in ihrer norinalen vollen Eritwicklung vom Sanien zuni Samen in kciner Weise gehemmt werden. Hauptslchlich beriefen sich die Anhbnpr dieser Ansicht auf die Ergehiiisse der 7Wwsercultuienc, anf das ungestcrte Wachstliurn einiger Pflanzen in angeblich aatronfreien Salzlosunyen. Eineri anderen Weg zur Entscheidung dieser Frage schlug P e l i g o t cin: e r unterwarf die 4scIie einer grolSen Zahl von Pflanzen der quatitathen Priifung auf Natron urid erhielt dabei fiir eine ganze Reihe wildwachsender und cultivirter Pflanzen ein negatives Resultai *). P e 1 i g o t hat schliefslich die Aschr der Garlenhohnr (Phaseolus vulgaris, Haricot) auch einer quantitativeit Analyse unterworfen **) urid bei Anwendung der Trennungsmcthode rriit Platinctiloritl nur Kali, kein Natron in derselben ger'unden. 0,235 Brm. Chloralkalien gaben 0,765 KPtCI, = 0,2336 KCI. Bei einer zweiten Bestinirnung gaben : P e l i g o t zkht daraus den Schlufs, d a b die Bohnen frei 0,350 Grm. Chloralkalien 1,138 KPtCI, = 0,3475 KCI. yon Natron gewesen seien. *) Ann. chim. phye. [4] 18, 431 oder Compt rend. 66, 729; fernsr Ann. chim. phys. IS, 353 und #%, 406. ") Ann. chim. phyr. [4], 80, 218. D o r p a t , den 16. Februar 1874. *) Landw. Verenchsstationen 18, 821. **) A. a. 0. 388, 384, 418, 419 und 420. ***) A. a. 0. 384.
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