Ueber den Einfluss des Wassers auf die Addition des Aethylenoxyds an Ammoniak und Amine
✍ Scribed by Knorr, Ludwig
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1899
- Weight
- 179 KB
- Volume
- 32
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
100. L u d w i g Knorr: Ueber den Einfluss des Wassers auf die
Addition des Aethylenoxyds an Ammoniak und Amine.
[Aut; dem chemischen Iostitut der Universitkt Jen a.] (Eingegangen am 11. Mdarz.)
Bei Gelegenheit eines Versuches zur Darstellung des Oxtithylacetalamins wurde die Beobachtung gemacht, dam ganz wasserfrcics, iiber Baryuinoryd getrockitefez Acetalatnin mit Aethylenoxyd bei Zimmertrinperatur nicht reagirt. Ein Gemisch gleicher Molekble beider Verbindungen liess sich aach ca 20-stiiodigem Stehen bei ca. 12" durch frrctionirte Destillation wieder vollkommen in Acthylenoxyd (Sdp. 15O) und Acetalamin (Sdp. 165") zerlegen. Es war kcine Spur oines hBher siedenden Productes gebildet worden. Bei QPgenwart von Wasser addirt sich daa Acetalamin dagegen Ein Gemisch gleieher Molekiile Acetalamin, Aethylenoxyd wnd Wasser enthielt nach 10-slimdigem Stehen bei 12O kein Aethylenoxyd mehr. Die Reactionsmasse enthielt, neben Wasser und etwas unverindertem Acetalamin, als Hauptbestandtheil aas Oxhthylacetalamin, melches bei der ersten Destillation u n t o Abapaltung uon AIkalrol etwa zwischen 2000 und 3000 iherging. Durch wiederholte Destillation konnte rine Base von der Zosammensetzung CI;H13N02 gewonnen werden, wclcbe bei Atmosphbendruck bei 253-2.55'' iibcrgeht'und vermuthlich als das cyclieche Acetal kicht an Aethylenoxyd.
aufzufasscn ist, welches m3n zmeckmiissig als 3-Aethoxymorpholin bezeichnen k6nntc.
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ihn nun sich vorstellen als ein Atom mit zwei freien Afftnitaten, oder mit einer derselben angefiigt an ein anderes Atomccl). Nur dies, keineswegs aber die Bestreitung der von ihm selbst zuerst ausgesprochenen Behauptung, dass unter Umstanden Ha02 durch Reduction von 0 2 gebildet werde, ist der Sin