Ueber den Brechungsexponenten und das Reflexionsvermögen von Wasser und Alkohol für electrische Wellen
✍ Scribed by A. D. Cole
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1896
- Tongue
- English
- Weight
- 1023 KB
- Volume
- 293
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
Ueber dem Brechumgsexponemten u m d das Refiemiownsvermiigem vom W a s s e r und
Alkohok f+kr electrhche Wellem; vom A. D. C o l e . Durch die Arbeiten der Hrn. E. Cohn') und D. A. G o l d -hammer2) ist zuerst darauf hingewiesen worden, dass die electromagnetische Lichttheorie in der Form, welche ihr von Maxwell gegeben wurde, nur die Optik einer einzigen Wellenlange enthalt, also nach dieser Richtung der Erganzuug bedurftig ist, falls sie den Thatsachen der selectiven Absorption, der Dispersion und verwandten Phanomenen gerecht werden soll. Diese Vervollstandigung ist ihr bald darauf durch die Arbeit von H. v. Helmholtzs) uber die Farbenzerstreuung ertheilt worden, in welcher der Einfluss der individuellen electrischen Eigenschaften des Moleculs zur Erklarung der genannten Erscheinungen herangezogen wird. Nnch dieser Theorie ist eine Aenderung des Brechungsexponenten, bez. der Dielectricitatsconstanten mit der Wellenlange innerhalb des gesammten Spectrums zu erwarten; doch nahern sich diese Grossen von einer gewissen Wellenlange ab asymptotisch einem festen Grenzwerth, sodass sie fur wesentlich langere Wellen praktisch als Constante behandelt werden durfen. Die Grossenordnung dieser charakteristischen Wellenlange ist in theoretischer Hinsicht dadurch bestimmt, dass die ihr entsprechende Periode mit der tiefsten moglichen Eigenschwingung des Moleciils annahernd zusammenfallt, praktisch ist sie uns noch vollstandig unbekannt. Aus einigen neueren experimentellen Arbeiten lasst sich allerdings mit einem hohen Grade von Wahrscheinlichkeit der Schluss ziehen, dass fur einige Substanzen die asymptotische Annaherung an den constanten Grenzwerth bereits innerhalb eines Spectralgebiets erfolgt , dessen Wellen hinsichtlich ihrer Lange wesentlich unterhalb der bisher erzeugten electrischen Wellen liegen. 1) E. Cohn, Wied. Ann. 46. p. 55. 1892. 2) D. A. G o l d h a m m e r , Wied. Ann. 46. p. 99. 1892. 3) H. v. H e l m h o l t z , Wied. Ann. 48. p. 389. 1893. 1) G r l t z u. F o m m , Wied. Ann. 64. p. 626. 1895. 2) P. Drude, Wied. Ann. 54. p. 352. 1895. 3) P. Drude, Wied. Ann. 55. p. 633. 1895.
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I m vorigen Jahr erschien iu diesen Aoualen (Bd. CXXXVIII, S. 103 Me 141 nnd S. 2311 bis 279) diie Abhaudlnog vou D.QIendelejeff, Professor in Petereburg: Ueber die Ver bindungen des Akohols niit Wasser, ale Aaezug eiuer ritdscben Abhandliirg, lrelche iin Jahre 1865 zu Petersburg erschienen war. In