Ueber das Wurmsamenöl
✍ Scribed by Demselben,
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1853
- Weight
- 250 KB
- Volume
- 87
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Bci eincr friihercn Untersachung dieses Ocls (diese Antialen XXXVIII, 110) fand icb, dab dasselbe dcr Hauptmenge nach aus cinem saucrstoffhaltigen Oele bestelit, dem aber eine kleine Menge eines andcren , gleichfalls sauerstoffhaltigcn Ocls beigemischt ist. Die kleine Menge, die mir fur jene Untersuchung zu Gebote stand, gestattete damals kcinc weitere Trennung dieser beidcn Oele. Da man sich nun gcgenwiirtig das Wurmsameniil leicht BUS Fabriken, in dcncn Santonin im Grofsen dargestellt wird, vcrschaffen kann, so habe ich eine nochrnalige Untersuchung desselbcn vorgenornnien. Das Wurmsamcniil !%r die folgendc Unlersuchung erhielt ich aus der chemischen Productenfabrik von E ng e 1 m a n n und B i i h r i n g e r in Stuttgart. Das Wurmsameniil war, wie ich es erhielt, dickfliissig und .stark gefarbt. Bei der Rectification mit Wasser ging classelbe gclb gefarbt iiber. Es wurde deblialb niit einer alkoholischcn Liisung yon Aetzkali vermischt und nach llngerer Einwirkung unter Zusatz von M'asser destillirt. Aber auch auf diese Weise konnte das Wurmsameniil nicht ganz farblos crhalten werden. Das iiber Chlorcalciuin entwiisserte Oel beginnt bei 1700 C. zu kochen; dds Thermometer steigt jedoch a d 1750 C. Es destillirt nun untcr langsamem Steigen des Thermometers ungefiihr die Hiilfte des Oels bis 180° C. iiber. Von da erhebt sich der Siedepunkt nach und nach bis auf 2200 C. Wahrend der Destillalioii fdrbt sich das kochende Oel mehr nnd mehr, nnd es bleibt bei 2200 C. eine kleine Menge eines starkgeflrbten, ganz dickflussigen Oels in der Retorlc zuruck. I)as destillirte Oel hat einen Slich ins Gelbe; das zwisclicn 200 und 2200 iibergehende Oel ist starker
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